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Monatsarchiv: Dezember 2008

Auf der Suche nach dem perfekten Jabber-Klienten

11. Dezember 2008

Ich suche ja noch immer nach einem Klienten für XMPP, der allen meinen Ansprüchen gerecht wird. Bisher bin ich aber leider noch nicht fündig geworden. Nun ist das ja immer so eine Sache mit den Wunschvorstellungen – sobald man da etwas konkretere hat, stellt sich meistens heraus, dass genau diese nicht (zusammen) verfügbar sind. Hat man jedoch keine, fällt die Entscheidung in aller Regel umso schwerer.

Aber was will ich eigentlich? Nun, zunächst mal natürlich Unterstützung für SSL/TLS und Verbindungen über Proxys. Das haben sogar die meisten Programme. Dann wird’s allerdings haarig: PGP und OTR. Jawohl. Bevor das jetzt jemand anmerkt – ich weiß, dass sowohl Miranda als auch Pidgin/Carrier dies bieten. Die beiden gefallen mir aber wiederum von der Bedienung nicht sonderlich (außerdem meine ich, mal gelesen zu haben, dass sich das PGP-Plugin von Pidgin nicht an irgendwelche Standards hält und daher inkompatibel mit anderen Messengern ist).

Achso, und frei sollte er natürlich auch sein.

Insbesondere Miranda fand ich auf den ersten Blick absolut kompliziert… und ich hab leider nicht zu viel Zeit übrig (noch hab ich die Lust), um mir das alles im Detail anzuschauen.

Für Psi – der momentane Instant Messenger meiner Wahl – gibt es anscheinend ein inoffizielles Plugin, mit dessen Hilfe OTR unterstützt wird. Allerdings erscheint mir die «Installation» irgewndwie recht aufwändig – bin mir nicht mal ganz sicher, ob das ganze überhaupt unter Windows funktioniert. Zumal einer der Links, von dem man angeblich was runterladen soll, tot ist. Dennoch habe ich mir vorgenommen, das ganze bei der nächsten Gelegenheit mal auszuprobieren.

Apropos «inoffiziell»… gab es da nicht auch noch einen Fork von Gajim, der OTR noch unterstützt? Nach dem sollte ich mich vielleicht auch mal umschauen. Kann ja nicht schaden.

Übrigens – falls jemand irgendwelche Empfehlungen diesbezüglich aussprechen möchte: Immer her damit!

Warum der Name «Piratenpartei» eben doch passt…

10. Dezember 2008

…steht unter anderem hier (danke Christoph).

Probleme mit Trackbacks (Update)

08. Dezember 2008

Dank eines Hinweises von Richi habe ich erfahren, dass es wohl momentan nicht möglich ist, Trackbacks auf meinen Blog zu setzen. Da ich selbst kein PHP kann, habe ich aber wenig Ahnung, was ich dagegen tun kann. Zuerst dachte ich, eines meiner Plugins sei schuld, allerdings funktioniert es nach Deaktivierung desselbigen immer noch nicht.

Tut mir also Leid, falls das jemand versucht (hat) und erfolglos bleibt/blieb. Wer will, darf aber Trackbacks vorübergehend auch gerne in die Kommentare schreiben.

Nachtrag: Anscheinend war doch das Plugin schuld. Jetzt geht’s wieder.

Infostand

05. Dezember 2008

Morgen, ab 11.00 Uhr, am Brunnen auf der Zeil (Carl-Theodor-Reiffenstein-Platz).

Zum Glück interessiert mich GTA IV sowieso nicht

03. Dezember 2008

Sonst hätte ich jetzt wohl nicht nur ein Problem. Allein wegen des ganzen DRM- & Zwangsinstallationsscheißes käme das ja mal gar nicht in die Tüte auf den Rechner.

Kurz verlinkt

03. Dezember 2008

Hier ein interessanter Artikel zum Thema Korruption/Abgeordnetenbestechung in Deutschland (danke Piratenliste für den Hinweis).

Was ich bei Installationen hasse…

02. Dezember 2008

…wenn ich nicht gefragt werde, wohin ich überhaupt installieren will.

…wenn es verschiedene Installationstypen gibt («normal», «vollständig» etc.), aber nirgendwo erklärt wird, was diese bedeuten.

…wenn ohne zu fragen Desktop-Symbole oder sonstige Verknüpfungen erstellt werden.

…wenn ungefragt Zusatzprogramme installiert werden.

…wenn überhaupt Zusatzprogramme installiert werden (können); auch wenn man das manuell noch abschalten kann.

…wenn der Standardordner nicht C:/Programme/$PROGRAMM ist.

…wenn die Installation Fullscreen ist.

…wenn ich erst durch den Lizenzvertrag durchscrollen oder einige Sekunden warten muss, bevor ich weiterklicken kann (glauben die, dann liest diese Teile eher jemand?). Jaja, ich weiß… eigentlich sollte ich das durchlesen… (sind in Deutschland sowieso nichtig)

…wenn die Installation durch irgendwelche optischen/akustischen Effekte, eingefügte Videos/Bildchen etc. ‹aufgehübscht› wird. Kostet nur unnötige Rechenzeit und verwirrt im Zweifelsfall bloß.

…wenn die Installation zu lange dauert (>15 Minuten).

…wenn unnötige Sachen in die Registry geschrieben werden.

…wenn ich vorher erstmal einen ellenlangen CD-Key eingeben oder sonstwie beweisen muss, dass ich auch ‹berechtigt› bin.

…wenn ich für den Installationsprozess im Internet sein und/oder mich irgendwo registrieren muss.

…wenn sich das ganze nicht mehr ordnungsgemäß (= vollständig) entfernen lässt oder nach der Deinstallation leere Ordner zurückbleiben.

Zugegebenermaßen, der letzte Punkt bezieht sich zum Teil auf Deinstallationen. Aber trotzdem.

Zensurbestrebungen

02. Dezember 2008

Was bringt es eigentlich, den Zugang zu etwas illegalem im Internet zu ‹sperren›, wenn die Website trotzdem (weiterhin) existiert? Abgesehen davon, dass es dann mittels Proxys nicht allzu schwierig sein dürfte, sie trotzdem zu besuchen, besteht das ‹Problem› dann doch weiterhin.

Kurz der Zusammenhang: Unsere lieben Politiker wollen mal wieder etwas provider-seitig sperren lassen. Diesmal aber nicht Kinderpornos, sondern Seiten mit illegalen Glücksspielen.

Abgesehen davon, dass ich es – wie bei Drogen übrigens auch – ziemlich scheinheilig finde, die einen Glücksspiele zu erlauben, die anderen wiederum jedoch zu verbieten (andererseits ist das immerhin mal was halbwegs originelles… sonst müssen ja doch immer wieder bloß die Kinderpornos oder der Terrorismus für sowas herhalten), sehe ich in dieser Forderung mal wieder einen ziemlich großen Angriff auf die Netzneutralität. Ich finde ja sowieso, Zensur geht überhaupt gar nicht. Wenn Glücksspiel verboten ist, dann sollen sie doch, wenn’s denn schon sein muss, die Seiten runternehmen. Und wenn die im Ausland sind, ist’s eben Pech. Die Vorstellung, Menschen im ‹eigenen› Land von allem aus dem ‹bösen› Ausland abschirmen zu können, ist doch ohnehin fern von jeglicher Realität.

Okay, in China haben sie damit vielleicht einen gewissen Erfolg. Andererseits… wollen wir uns wirklich ein Beispiel an der «Volksrepublik» China nehmen?