Anders kann ich mir diese Meldung jedenfalls nicht erklären. Hauptsache, mal wieder irgendwelche Verbote fordern und auf Minderheiten rumhacken, oder was? Jugendliche können einen ja praktischerweise auch nicht abwählen… wenn ich bedenke, dass ich denen irgendwann sogar mal einen Teil meiner Stimmen habe zukommen lassen, muss ich mich wohl zumindest fragen, welche Verzweiflung mich da geritten hat.
(Wir haben dazu auch mal eine Mitteilung rausgegeben, die ich hier ganz schamlos bewerbe.)
P.S. Zwar nicht von den Grünen verbrochen, aber dennoch passend zum Thema «merkbefreit»: Geplante Waffengesetzänderung soll auch Paintball verbieten.





4 Kommentare
Wolfgang G. Wettach am Mai 14th, 2009 um 15:27
Dein Kommentar darf noch einer Moderation
Bitte in der Kritik an uns Grünen die Verhaeltnismaessigkeit wahren, die man sich in der Kritik an sog. Killerspielen wünscht.
Zwei kommunal aktive Mitglieder aus Karlsruhe sind durchaus nicht “Die Grünen”. Nicht mehr jedenfalls als zB Landesvorstandsmitglied Chris Kühn, selbst aktiver Gamer, oder ich der ich die Landesgrünen auf Bundesebene vertrete was Europapolitik angeht, selbst LARPer bin und an der Übersetzung des Ego-Shooters Genetic Species (Amiga) mitgewirkt habe.
Dass Spielverbote dumme und falsche Placebo Maßnahmen sind hat übrigens auch Claudia Roth gestern in ihrer Ablehnung des Paintball-Verbots erklärt. Sie als Bundesvorsitzende ist eher Stimme der Partei.
Ich bin es gerne auch, auch als einer von vielen Grünen unter den ersten 50000 UnterzeichnerInnen der #zensursula Petition.
Schaut euch die guten Beschlüsse der BDK an und reden wir über gemeinsame Ziele. Dazu gehört dann auch Aufklärung der Nichtgamer. Als Leiter des Runden Tischs Gewaltprävention meiner Region und Vorsitzender des Landeselternrats LER und Grüner leiste ich meinen Anteil. , bleibt ge
Stimmt, zwei Leute sind natuerlich nicht “die Partei”. Allerdings macht der Artikel auf gulli auf mich auch eher den Eindruck, als seien das eben nicht nur zwei Einzelmeinungen - dies kann natuerlich auch ganz einfach an der Berichterstattung liegen [ich habe die karlsruher Gruenen zu dem Thema ja nicht selbst befragt].
Dass die Gruenen auch - meines Erachtens - vernuenftige politische Forderungen und Vorschlaege bringen, zeigt ja allein schon die Tatsache, dass sie irgendwann mal ne Kadidatenstimme [oder sowas] von mir bekommen haben [auch wenn das in dem Fall eher aus der Not heraus war, dass die Piraten keine Kandidaten aufgestellt hatten]. Aber auch sonst bin ich mir dessen durchaus bewusst und lehne auch nicht alles ‘gruene’ ab; genauso wenig uebrigens wie bei anderen Parteien.
Das Problem, das ich mit den etablierten Parteien viel eher habe, ist das des Vertrauens. Sie geniessen bei mir einfach kaum bis keine Glausbwuerdigkeit [mehr]. Auch wenn die Bundesgruenen nicht die Landesgruenen sind usw. - letztendlich muss man sie doch als eine Partei ansehen und wenn das eine Ende Mist baut, wirkt sich das in meinem Ansehen zwangslaeufig auch auf den Rest aus.
[Was nicht heissen soll, dass ich Zusammenarbeit bei gemeinsamen Zielen mit anderen Parteien ausschliessen wuerde, waere ich selbst in einer entsprechenden Position.]
> Als Grüne fordern wir, dass die Stadt hier eindeutig Stellung bezieht.
Nur dass diese beiden sich ausdrücklich auf ihre Parteimitgliedschaft berufen.
Ich finde eben schon, dass das ein bisschen nach “den Gruenen” klingt [was nicht heisst, dass es so gemeint ist - aber man kann es eben auf beide Arten lesen].
Kommentar schreiben