Inhalt

Tag-Archiv: d’oh

Thüringer Landgarten: Rote Bete & Gewürzgurken sind vegetarisch

13. Dezember 2009

Vor einiger Zeit habe ich mal eine Produktanfrage bei dem Hersteller Thüringer Landgarten (gehören zu Demeter) gemacht, um herauszufinden, ob deren Sauerkonserven (in Branntweinessig eingelegtes) vegetarisch sind. Dazu habe ich folgende (positive) Antwort bekommen:

Bei der Herstellung des Branntweinessigs erfolgt keine Klärung.
Der Branntweinessig wird nur filtriert. Dabei wird ein Mikrofilter aus Kunststoff eingesetzt.
Die Herstellung erfolgt ohne den Einsatz tierischer Stoffe.
Alle Produkte aus unserem Haus die Branntweinessig enthalten, wurden mit dieser Technologie hergestellt.

Leider habe ich nicht dran gedacht, auch nach dem Etikettenkleber zu fragen, so dass ich nicht sagen kann, ob die Produkte auch vegan sind.

Peinlich, peinlich…

30. November 2009

…ist leider Herr Aaron Koenig. Das allein wäre okay, wäre er nicht gewähltes Vorstandsmitglied der Piraten. Vom Fremdschämen halte ich nichts, aber wenn man sowas zu einem Vorstandsposten verhilft, kann einem das wohl nur peinlich sein. Auch wenn die entsprechenden Aussagen natürlich erst hinterher getroffen wurden. Und ein bisschen Zeit bis zum nächsten Bundesparteitag ist leider noch.

Da die Kommentarfunktion zum Artikel entweder zwischenzeitlich deaktiviert wurde oder ich schlicht und ergreifend zu blöd bin, werde ich meine Meinung dazu einfach hier kundtun. Wozu hat man so ein Blog denn schließlich, nicht wahr? Funktioniert anscheinend nur mit Firefox nicht (warum auch immer); lass den Eintrag trotzdem mal stehen.

Ich bin zwar auch für direkte Demokratie, trotzdem finde ich das Ergebnis des letzten Volksentscheids in der Schweiz (Verbot von Minaretten) nicht gut.

Mit der im Artikel genutzten Argumentation müsste man allerdings auch schleunigst den Bau von Kirchen verbieten. Dass das Christentum (in Deutschland) in irgendeiner Weise die Trennung von Staat und Kirche (Kirchensteuer, Geistliche in unterschiedlichsten säkularen Positionen wie z.B. der BPjM), Religionsfreiheit (Kruzifixe in Schulen, anyone?) oder auch sonstige Menschenrechte («alle Menschen sind gleich» verträgt sich nicht unbedingt mit «Homosexualität ist eine Krankheit», siehe neuste Aussetzer eines CDU-Kreisverbands) achtet oder einhält, halte ich für ein Gerücht.

Und seit wann ist es übrigens gerechtfertigt, von einer kleinen fundamentalistischen Minderheit (die es vermutlich in jeder Religion gibt, auf jeden Fall jedoch im Christentum) auf die komplette Glaubensgemeinschaft an sich zu schließen? Geht das nicht ein bisschen zu weit?

Zum Punkt «hätten die Schweizer gegen Kirchtürme abgestimmt, hätten sich alle gefreut»: Selbstverständlich nicht. Ja, ich mag das Christentum nicht unbedingt - als Religion an sich habe ich sogar eine ziemliche Abneigung dagegen. Trotzdem werde ich anderen nicht ihren Glauben, die Ausübung desselbigen oder den Bau von entsprechenden Einrichtungen verbieten. Ich muss doch bei dem Schwachsinn nicht mitmachen.

Wie es auch schon ein anderer Kommentator formulierte: Entweder allen Religionen den Bau von Gebetseinrichtungen - und der damit einhergehenden ‹Ruhestörung› anderer Menschen zu bestimmten Tageszeiten durch Glockenläuten oder Gesang - verbieten oder keinen. Und da bin ich dann doch eher für keinen. Obwohl - bei der Ruhestörung… nun ja.

Ich hoffe, es gibt am nächsten Bundesparteitag genug Piraten, die meine Meinung teilen, um diese Person endlich abzuwählen… *seufz*

Jaunty Jackalope

30. April 2009

Generell habe ich ja immer ein eher schlechtes Gefühl bei Updates (Sicherheitsaktualisierungen einmal ausgeschlossen). Bei der neuen Version von Kubuntu, «Jaunty Jackalope», verhielt es sich auch nicht anders. Natürlich war ich dann aber doch zu neugierig/eifrig und habe trotzdem aktualisiert (vielleicht wollte ich mir aber auch einfach keine Paranoia vorwerfen lassen). Selbstverständlich haben sich meine Befürchtungen bewahrheitet - abgesehen davon, dass vorher alles hübscher war (aber über sowas kann man ja durchaus hinwegsehen), funktionierte nach dem Upgrade zunächst mal Psi nicht mehr und wollte ohne jegliche Fehlermeldung partout nicht mehr connecten.

Da eine Installation der vorherigen Version keine Besserung brachte, mir außerdem die neue Oberfläche von Amarok nicht gefiel (irgendwie umständlich und… benutzerunfreundlich), manifestierte sich in mir also der Wunsch nach einer Rückkehr zu Intrepid Ibex. Nun bietet Linux leider keine komfortable Möglichkeit, einmal durchgeführte Updates wieder loszuwerden. Mit ein wenig Gefrickel schien es aber trotzdem zumindest möglich zu sein, so dass ich es selbstverständlich ausprobieren musste.

Das Ergebnis der ganzen Aktion ist nun, dass die grafische Benutzeroberfläche komplett verschwunden ist und Linux nur noch ins Terminal bootet… in dem ich dann wiederum ständig mit Fehlermeldungen à la «diesen Befehl gibt es nicht, aber die Fehlermeldung, die jetzt eigentlich erscheinen sollte, haben wir heute auch nicht im Angebot» konfrontiert werde.

Als professioneller DAU habe ich jetzt natürlich keine Ahnung, wie genau ich das wieder hinbiegen könnte… aber auf eine komplette Neuinstallation von CD habe ich auch keine große Lust (wenn ich allein schon an die ganzen Einstellungen denke, die ich dann wieder machen muss!).

Ich fing echt grad an, Linux zu mögen…

Kabel (Update)

23. Dezember 2008

Ich mag ja Kabel. Kabel sind toll. Dinge, die an Kabeln hängen, kann man nur sehr schwer verlieren. Kabel sind auch überhauüt nicht unpraktisch oder salatig, wenn man sie vernüftig verlegt. Vor allem aber - und das ist ein meines Erachtens entscheidender Vorteil von Kabeln - verhindern sie die Notwendigkeit von Batterien, um etwas zum Laufen zu bringen. Ja, mit Kabeln kann man Dinge auch ganz ohne Akkus benutzen!

Was von einer gewissen Relevanz ist, wenn man sich grade eine neue X-Box 360 zugelegt hat und dann nur deswegen am Spielen gehindert wird, weil einem die nötigen Batterien für den kabellosen Controller fehlen…

Ich nehm (fast) alles zurück: Anscheinend waren doch Batterien dabei, die ich aber im Eifer des Gefechts ganz einfach übersehen habe. Schande auf mein Haupt.