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Tag-Archiv: meh

Yamato Soyaghurt nicht vegan

10. Juni 2010

Da ich zu dem Thema bisher nur widersprüchliche Informationen finden konnte, habe ich einfach mal selbst bei Heirler angefragt, ob der von ihnen produzierte Sojayoghurt vegan ist (ging speziell um die dafür verwendeten Yoghurtkulturen). Positiv hervorheben möchte ich hierbei übrigens, dass die Antwort bereits am nächsten Tag eintrudelte, was ja alles andere als selbstverständlich ist (auf eine reine Zutatenanfrage von Penny warte ich schon seit mehreren Monaten…)!

Hier die (leider negative) Antwort:

Wir bedanken uns für Ihre Anfrage und möchten Ihnen gerne mitteilen, dass die Kulturen auf Milchbasis gezogen werden.

Das finde ich besonders schade, da dies immer mein liebster Sojayoghurt war. Alpro, Provamel und Sojade schmecken mir allesamt nicht ‹yoghurtig› genug - viel zu wenig säuerlich. Außerdem eignete er sich hervorragend für Sour Cream… *seufz*

Naja, man kann wohl nicht alles haben.

Ja!-Schokolade nicht vegetarisch

13. Dezember 2009

Auf meine Anfrage bezüglich des verwendeten Labs in der Zutat Süßmolkenpulver bei Vollmilchschokolade von Ja! (Eigenmarke von ReWe) erhielt ich folgende Antwort:

Zurzeit beziehen wir die ja! Alpenvollmilch-Schokolade von einem Hersteller, der auf der Verpackung an der Buchstaben - und Zahlencodierung C0281 zu erkennen ist.

Der Hersteller hat uns mitgeteilt, dass die Molkeprodukte sowohl mit mikrobiellem als auch tierischem Lab hergestellt werden.
Bei der Herstellung der Aromen werden keine tierischen Bestandteile verwendet.
Der verwendete Kleber ist nicht kaseinhaltig.

Bin mittlerweile allerdings eh auf andere Schokoladensorten ohne Süßmolke umgestiegen, von daher kann ich damit ganz gut leben.

Miranda auf Dual Monitor - oder auch nicht (Update)

22. September 2009

Nach einer leicht ausgeuferten (und so eigentlich auch nie geplanten) «Sommerpause» melde ich mich nun auch endlich mal mit einem neuen Post zurück… und dem Vorsatz, dieses Blog in Zukunft wieder etwas häufiger mit neuem Inhalt zu versorgen. Da ich mich aber nicht gleich übernehmen will, fang ich mal klein an.

Als ich durch Zufall an einen zweiten Monitor gelangte, war meine Freude natürlich groß. Auch die Einrichtung als Dual Monitor erwies sich zumindest unter Windows als recht simpel (an Linux arbeite ich noch), auch wenn die Desktop-Gestaltung etwas mehr Optionen bieten könnte, aber das sind im Grunde nur Kleinigkeiten, die die Funktionalität nicht einschränken. Gedämpft wurde diese Freude allerdings, als ich feststellen musste, dass Miranda anscheinend nicht gut mit zwei Monitoren klarkommt.

Zunächst betraf es nur mein Popup-Plugin (es wurden nämlich einfach keine mehr angezeigt - und das trotz vorhandenen Dual-Monitor-Optionen). Das war zwar ein wenig ärgerlich, aber ich hab es erstmal so hingenommen. Es gibt schließlich wichtigeres. Irgendwann stellte ich jedoch fest, dass ich aufgrund eines Darstellungsfehlers in Nachrichtenfenstern auch keine Texte mehr tippen, ergo auch keine Nachrichten verschicken konnte. Kurioserweise trat dieser Fehler anfangs jedoch nicht sofort auf, sondern zeigte sich erst später (mindestens eine Message Session habe ich während der Zeit selbst gestartet).

Zwar benutzte ich aufgrund anderer Probleme noch Miranda 0.7.19, ein Update auf die aktuelle Version schaffte allerdings auch keine Abhilfe. Genauso wenig half eine Deaktivierung des fraglichen Plugins. (Anscheinend lag es doch daran, ich hatte bloß vergessen, ein auf die Popup-Funktion zurückgreifendes Plugin ebenfalls zu deaktivieren) Nicht mal eine Suche im Support-Forum oder über Google Ixquick haben mich bisher weitergebracht. Vielleicht finde ich aber doch noch eine Lösung… ansonsten muss ich eben wieder auf Psi umsteigen (das ich auch derzeit wieder nutze), das kürzlich in der Version 0.13 erschienen ist.

Nachtrag: Wie es aussieht, hängt das ganze doch mit den Popups zusammen, allerdings hängt der Fehler anscheinend bei NewStatusNotify (es könnte auch an Popup Plus liegen, allerdings habe ich kein anderes Plugin installiert, das auf dessen Funktionalität zurückgreift, so dass sich das schlecht überprüfen lässt).

Jemand eine Empfehlung für ein Miranda-Plugin, das mir Statusänderungen auch bei zwei Monitoren als Popups anzeigt…? Benutze jetzt erstmal Status Floater, das ohne Popup Plus auskommt und in etwa die gleiche Funktionalität bietet, allerdings hat es auch weniger Anpassungsmöglichkeiten (und die Fensterchen sind nicht so hübsch *ähem*). Vielleicht gibt es ja irgendwann mal ein Update, das dieses Problem behebt…

Miranda 0.8 kann kein PGP mehr?

19. Juni 2009

Nachdem gestern eine neue Version von Miranda erschien und ich ohnehin grad auf Windows unterwegs war, habe ich mir diese auch sogleich installiert. Allerdings musste ich direkt feststellen, dass die GnuPG-Implementierung des SecureIM-Plugins anscheinend nicht mehr korrekt funktioniert. Zumindest erhalten meine Kontakte (mit anderen Jabber-Klienten) bei von mir verschlüsselten Nachrichten nur die Mitteilung «this message is encrypted» - sehr hilfreich, danke!

Wo genau der fehler liegt, weiß ich nicht, aber eine aktualisierte Version von SecureIM scheint es nicht zu geben, so dass hier zumindest nicht der Fehler liegen dürfte. Im Changelog findet sich zu dem Thema jedoch folgendes:

- Jabber: Improved GnuPG messages handling (using SecureIM/GPG plugins)

Ich werde das zumindest mal weiter verfolgen und gegebenenfalls heute Abend noch mal probieren…

Auch die Grünen verabschieden sich jetzt endgültig vom Gebrauch ihres Verstandes…

12. Mai 2009

Anders kann ich mir diese Meldung jedenfalls nicht erklären. Hauptsache, mal wieder irgendwelche Verbote fordern und auf Minderheiten rumhacken, oder was? Jugendliche können einen ja praktischerweise auch nicht abwählen… wenn ich bedenke, dass ich denen irgendwann sogar mal einen Teil meiner Stimmen habe zukommen lassen, muss ich mich wohl zumindest fragen, welche Verzweiflung mich da geritten hat.

(Wir haben dazu auch mal eine Mitteilung rausgegeben, die ich hier ganz schamlos bewerbe.)

P.S. Zwar nicht von den Grünen verbrochen, aber dennoch passend zum Thema «merkbefreit»: Geplante Waffengesetzänderung soll auch Paintball verbieten.

Jaunty Jackalope

30. April 2009

Generell habe ich ja immer ein eher schlechtes Gefühl bei Updates (Sicherheitsaktualisierungen einmal ausgeschlossen). Bei der neuen Version von Kubuntu, «Jaunty Jackalope», verhielt es sich auch nicht anders. Natürlich war ich dann aber doch zu neugierig/eifrig und habe trotzdem aktualisiert (vielleicht wollte ich mir aber auch einfach keine Paranoia vorwerfen lassen). Selbstverständlich haben sich meine Befürchtungen bewahrheitet - abgesehen davon, dass vorher alles hübscher war (aber über sowas kann man ja durchaus hinwegsehen), funktionierte nach dem Upgrade zunächst mal Psi nicht mehr und wollte ohne jegliche Fehlermeldung partout nicht mehr connecten.

Da eine Installation der vorherigen Version keine Besserung brachte, mir außerdem die neue Oberfläche von Amarok nicht gefiel (irgendwie umständlich und… benutzerunfreundlich), manifestierte sich in mir also der Wunsch nach einer Rückkehr zu Intrepid Ibex. Nun bietet Linux leider keine komfortable Möglichkeit, einmal durchgeführte Updates wieder loszuwerden. Mit ein wenig Gefrickel schien es aber trotzdem zumindest möglich zu sein, so dass ich es selbstverständlich ausprobieren musste.

Das Ergebnis der ganzen Aktion ist nun, dass die grafische Benutzeroberfläche komplett verschwunden ist und Linux nur noch ins Terminal bootet… in dem ich dann wiederum ständig mit Fehlermeldungen à la «diesen Befehl gibt es nicht, aber die Fehlermeldung, die jetzt eigentlich erscheinen sollte, haben wir heute auch nicht im Angebot» konfrontiert werde.

Als professioneller DAU habe ich jetzt natürlich keine Ahnung, wie genau ich das wieder hinbiegen könnte… aber auf eine komplette Neuinstallation von CD habe ich auch keine große Lust (wenn ich allein schon an die ganzen Einstellungen denke, die ich dann wieder machen muss!).

Ich fing echt grad an, Linux zu mögen…

Andere Provider - aber welche?

22. April 2009

Nun, da die freiwillige Zensur offiziell durch ist, ist es ja im Grunde mehr als höchste Zeit für mich, endlich den Provider zu wechseln. Das Problem dabei: wohin? Anhand dieser Liste kann man sich zwar einen kleinen Überblick verschaffen, wer zensiert und wer nicht, und wie die nicht zensierenden Anbieter zum geplanten Zensurgesetz stehen.

Nun fällt dabei sofort auf, dass nicht sehr viele Provider der geplanten Zensur überhaupt kritisch gegenüberstehen. Und die, die es tun, sind entweder regional beschränkt (M-net), bedienen seit neustem keine Privatkunden mehr (QSC) oder haben eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten (EWE Tel). Damit fallen drei von vieren für mich schon mal pauschal aus. Einzig und allein Manitu - übrigens auch mein heimlicher Favorit aus der Liste - hat keine Konditionen, die mich daran hindern, dorthin zu wechseln.

Allerdings braucht man einen T-DSL-Anschluss. Über den ich natürlich nicht verfüge. Also erstmal bei der Telekom angerufen und mich informiert (0800 330 1 000). Um so einen zu bekommen, ist wohl zwangsweise auch ein dortiger Telefonanschluss von Nöten. Grundgebühr: ca. 19€ pro Monat. Sofern man, wie ich, noch nicht über einen bestehenden Anschluss bei der Telekom verfügt, kommen dann noch mal Einrichtungsgebühren von 99€ für DSL sowie 60€ für die Telefonleitung hinzu (an dieser Stelle habe ich nciht ganz verstanden, ob die Gebühren für die Telefonleitung wegfallen, sollte man auch noch DSL dazu buchen - ich bitte hierfür um Verzeihung). Letztendlich kommen dann noch die Gebühren für den eigentlichen DSL-Anschluss dazu, welche sich nach der gebuchten Geschwindigkeit berechnen.

Verfügbar sind folgende Tarife:

DSL 1000: 17,43€/Monat
DSL 2000: 20,51€/Monat
DSL 6000: 25,64€/Monat
DSL 16000: 30,77€/Monat

Alles in allem also mindestens ~46€ im Monat (inklusive der 10€ Gebühren an Manitu, die ebenfalls noch anfallen) plus die Einrichtungsgebühr. Ich muss gestehen… das ist dann doch etwas teuer. Immerhin gibt es nur eine Mindestvertragslaufzeit von vier Wochen.

Und nun? Zu einem Anbieter wechseln, der zwar noch nicht vertraglich zensiert, aber eigentlich nur noch auf eine entsprechende gesetzliche Regelung wartet…?

Neuer Internet-Provider

30. März 2009

Ich brauche einen neuen Internet-Provider. Mein jetziger (Alice, vormals eigentlich ziemlich cool HanseNet) hat sich leider dazu entschlossen, bei der Zensurkampagne unser Unterdrücker polemischen Aktionisten Politiker mitzumachen. Zwar habe ich aufgrund anderer Nervereien (ich sage nur: Suchseite sowie «Kundenfreundlichkeit») sowieso schon länger mit dem Gedanken des Wechsels gespielt, das schlägt nun aber endlich dem Fass jeglichen Rest von Boden aus.

Wie wär’s mit UnityMedia? Jemand eine Ahnung?

(Stellt sich bloß noch die Frage, wie ich nun den Alice-Mobil-Anschluss wieder loswerde…)

Warum…

12. März 2009

…sind bei jedem Amoklauf eigentlich immer erstmal wieder die «Killerspiele» schuld? Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf diese sinnlose Diskussion.

Indizierung von Weblogs - Zensur ja oder nein? (Update)

23. Januar 2009

Wie ja gestern auf unterschiedlichen Seiten zu lesen war, hat die BPjM den Blog einer Pro-Ana indiziert. Die Meinungen, ob es sich dabei tatsächlich um handfeste Zensur handelt, gehen durchaus auseinander.

Formell handelt es sich bei einer Indizierung natürlich nicht um «Zensur» im eigentlichen Wortsinn, da nur Minderjährigen der Zugang verwehrt wird (oder werden soll). De facto ist es aber trotzdem oft so, dass betroffene Inhalte dadurch letztendlich komplett verschwinden, z.B. durch entsprechende Veröffentlichungspolitik bei kommerziellen Angeboten (Spiele, Filme etc.), da sich indizierte Medien ohne Werbung eben einfach nicht mehr vermarkten lassen, was dann letztendlich natürlich auch Auswirkungen auf die Zugänglichkeit für Erwachsene hat. Hinzu kommt, dass viele Ladenketten gar keine indizierten Medien mehr führen.

Bei Internetseiten (die ja auch schon länger auf dem Index landen können, nicht erst seit gestern) ist das noch mal eine etwas andere Sache, da diese ja in der Regel nicht verkauft werden. Hier eine Altersverifizierung einzubauen (soweit ich mich informieren konnte, ist in Deutschland dafür nur das PostIdent-Verfahren zulässig) kostet natürlich nicht nur Zeit sondern eventuell auch Geld. Da es sich bei der Inhaberin des Weblogs selbst auch noch um eine Miderjährige handelt, frage ich mich, ob sowas für sie rechtlich gesehen überhaupt möglich wäre (und ist ihr der Besuch ihrer eigenen Webseite dann nicht eigentlich auch verboten?).

Wie dem auch sei. Dass ich generell nicht viel vom Index oder der BPjM halte, dürfte bekannt sein (falls nicht - jetzt wisst ihr’s). Unabhängig davon kommt man sich aber schon arg zensiert vor, wenn man in zig Berichten über die Indizierung liest, einem durch Nichtverlinkung aber die Möglichkeit genommen wird, sich eine eigene Meinung zu bilden. Egal, welches Alter. Und es ist nun einmal alles andere als praktibale, im Internet irgendwelche Altersverifizierungen einzuführen - das widerspricht meines Erachtens dem Konzept des Internets an sich.

Viel skandalöser finde ich allerdings, dass Suchmaschinen wie Google Seiten entsprechend diesen Jugendschutzbestimmungen filtern (wobei das auch nichts wirklich neues ist). Zu erkennen sind diese Filterungen in der Regel an folgender Mitteilung:

Aus Rechtsgründen hat Google x Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt. Weitere Informationen über diese Rechtsgründe finden Sie unter ChillingEffects.org.

Und warum sind die Listen C&D mit den indizierten Medien auch für Volljährige nicht zugänglich? Sowas würde ich schon mal als de facto Zensur ansehen (und es ist mir dabei vollkommen egal, ob ich entsprechende Websites theoetisch noch aufrufen kann). Überhaupt nützt es im Grunde keinem, wenn eine Website indiziert wird. Zumal ich es für Schwachsinn halte, Kinder/Jugendliche im Gegensatz fur Erwachsenen wie unmündige Deppen zu behandeln, die durch das Ansehen einer Internetseite mehr oder weniger automatisch indoktriniert werden. Psychische Krankheiten sind ohnehin weniger ‹ansteckend›, auch wenn ich natürlich nicht leugnen will, dass entsprechende Angebote ohnehin gefährdeten/betroffenen Individuen zusätzlichen Anreiz bieten können.

Dennoch - letztendlich muss man die Seiten dafür selbst lesen (meist sogar erstmal suchen, da die ja auch nicht wie Pilze aus dem Boden wachsen und an jeder Ecke angeboten werden) und ja, ich traue auch Minderjährigen zu, solche Entscheidungen für sich selbst zu treffen und Inhalte entsprechend einzuordnen und zu verstehen. Solange ein Kind über derlei Dinge informiert und aufgeklärt ist, dürfte sich sowieso keinerlei Verständnisproblem ergeben.

Und bloß, weil ein bestehendes Gesetz solcherlei Eingriffe erlaubt, ist es deswegen noch lange kein gutes Gesetz.

Zu guter Letzt: Der Blog war wohl auf Blogspot (unter ana-hanna.blogspot.com - mittlerweile leider nicht mehr verfügbar, teilweise aber noch im Google-Cache vorhanden) gehostet. Ist das nicht ein amerikanischer Anbieter mit Servern in den USA? Was hat die BPjM da zu melden? Mir war entfallen, dass die ja seit einiger Zeit Google gehören und dementrepchend der BPjM nach der Pfeife tanzen.

(Nachtrag: Hier noch ein interessanter Kommentar zum Thema.)