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Tag-Archiv: wtf

Tatort Zukunft

14. März 2011

An dieser Stelle könnte etwas über Atomkraft stehen. Und obwohl eine Diskussion darüber sicherlich nicht verkehrt ist, liefe es höchstwahrscheinlich ohnehin auf eine Kritik an der Sachlichkeit der momentanen Debatte hinaus, zu der an anderer Stelle schon viel kluges geschrieben wurde, dem ich mich in dem Sinne daher nur kurz anschließe (was im Übrigen nichts an meiner grundsätzlichen Haltung gegenüber Kernkraft ändert).

Kommen wir nun zu etwas vollkommen anderem…

Dieses Wochendende fand eine kleine Veranstaltung zum (groben) Thema «Zukunft» und deren Ausgestaltung statt, an der ich auch teilnahm. Zu einem ausführlichen Bericht wird es wohl nicht reichen, aber ein paar Gedanken möchte ich doch festhalten.

Ich hatte mich - ganz klischeehaft - für das Themengebiet «Medien» gemeldet. In unserer Gruppe wurde dann erst Diskussionsobjekt und die vorhandenen Problematiken etwas erläutert, danach ging es in die Erarbeitung von Standpunkten. Hierfür haben wir zunächst mal aufgeschrieben, wie man es schlimmer machen könnte. Das war zugegebenermaßen ganz witzig, allerdings bin ich persönlich auch nicht der Ansicht, dass man dann durche ine einfache Negativierung der Thesen zu sinnvollen Forderungen kommt. Ein Foto möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten:

Wie die Zukunft NICHT aussehen sollte

Wie die Zukunft NICHT aussehen sollte

Wie man sieht (falls man überhaupt was sieht), wir hatten Spaß. Mehr oder weniger.

Bis zu diesem Punkt gab es - zumindest in unserer Abteilung - auch so gut wie keine wirklich kontroversen Diskussionen, obwohl hier ja durchaus unterschiedliche ‹Lager› (ich mag diese Einteilung eigentlich überhaupt nicht) vertreten waren. Andererseits fehlte bei uns wohl der Teil, der anderer Meinung gewesen wäre. Zuerst fand ich das etwas enttäuschend, denn abgesehen davon, dass ich mitunter eine perverse Freude an kontroversen Debatten habe (sonst wäre ich wohl schon durchgedreht), kann man dabei üblicherweise auch immer noch am meisten lernen. Andererseits ermöglicht die mehr oder weniger bewusste ‹Ausklammerung› diskussionswürdiger Themen konstruktiveres Arbeiten, was wiederum auch so einges wert ist. Ändert zwar nichts daran, dass man auch kontroverse Themen ansprechen und letztendlich ausdiskutieren sollte bzw. muss, aber man kann sich dafür ja auch einen passenderen Zeitpunkt aussuchen als ein arbeitsorientiertes Wochenende *g*

Was ich bis dahin selbstverständlich nicht wusste: Am Sonntag würde ich davon noch mehr als genug bekommen. Denn dort ging es im großen Plenum darum, sich die Vorschläge der anderen Teams anzuhören, sie erneut zu diskutieren, gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge zu machen und letztendlich darüber abzustimmen.

Hierbei trat dann auch sehr eklatant hervor, was sich bei mir bereits im Vorfeld dezent bemerkbar gemacht hatte. Diese Leute sind einfach vollkommen verrückt! Es wurde sich wirklich ins Zeug gelegt, auch noch das hinterletzte Klischeevorurteil zu bestätigen (okay, ich gestehe, dass diese Formulierung dezent polemisch ist und es nur halb so shclimm war… die Vertreter der Grünen Jugend stellten sich nicht als dauerkiffende Ökos mit Vollbart, Dreads und Sandalen heraus). Ich bin zu schreiben geneigt, ihnen wäre wohl nichts zu albern gewesen - allerdings war es ihnen damit ja durchaus ernst, was überhaupt erst die Traurigkeit der Sache ausmacht.

Zum einen wäre da die konsequente Verschandelung des Sprach- und Schriftbildes durch grammatikalische Fehlkonstruktionen wie das Binnen-I sowie Verweiblichungen mit Unterstrich (kurzes Beispiel: Student_innen). Ja, ich gestehe: Da bin ich empfindlich. Sehr empfindlich. Abgesehen davon, dass sowas einen Text auf die ein oder andere Weise mehr oder weniger unleserlich macht (entweder im Stillen oder beim Vorlesen) ist es schlichtweg unnötig und falsch. Es gibt im Deutschen generische Formen - das meistbekannte hierbei das generische Maskulinum, aber auch generisches Femininum und Neutrum. Diese existieren meines Erachtens aus gutem Grund: Es ist einfach umständlich, Texte mit diesen offensichtlich künstlichen Einschüben halbwegs vernünftig zu lesen (von der gesprochenen Sprache mal ganz abgesehen); außerdem werden nahezu zwangsweise Leute außen vor gelassen - da kann auch ein Unterstrich nicht wirklich helfen. Aber näher will ich auf dieses Thema eigentlich gar nicht eingehen, sonst reg ich mich bloß wieder unnötig auf (abgesehen davon haben das andere schon besser gemacht).

Ein eng damit verknüpfter Aspekt ist natürlich auch die Forderung nach Quoten an jeder Ecke. Rednerliste nach Meldereihenfolge? Unsinn! Da spielt das Geschlecht womöglich ja überhaupt keine Rolle bei. Und das geht schließlich GAR nicht… bei anderen Jugendorganisationen scheint es - so zumindest mein Eindruck - die Pflicht aller Mitglieder zu sein, einander möglichst oft an die eigenen (womöglich utnerschiedlichen) geschlechter zu erinnern. Damit einhergehend selbstverständlich auch die Tatsache, dass man Gleichberechtigung/-stellung/-kekse prinzipiell erzwingen muss, denn es haben ja ohnehin alle unterschwellige Vorurteile, durch die dann letztendlich Frauen Menschen benachteiligt werden. Letzterem würde ich nicht mal per se widersprechen wollen - die Frage ist nur, ob die Überbetonung der unterschiedlichen (auf die binäre Ausprägung beschränkten) Geschlechter und damit einhergehende Ungleichbehandlung aufgrund selbiger die Lösung sein kann. Die Fragen, die sich mir dabei immer stellen: Kann (oder sollte oder will) man Gleichberechtigung durch Ungleichbehandlung erreichen? Kann (oder sollte oder will) man die Losgelöstheit vom biologischen Geschlecht durch eine Überbetonung desselbigen auch in Bereichen, in denen dieses überhaupt nichts zur Sache tut (also den meisten), erreichen? Ehrlich gesagt macht dieses Verhalten auf mich irgendwo den Eindruck, eventuell unterschwellig vorhandene diskriminierende Handlungsweisen dadurch zu bekämpfen, indem man diskriminierende Handlungsweisen erzwingt - da weiß man dann wenigstens, woran man ist?

Nun ja. Dies führte dann auch zu einigen - meiner Meinung nach - absurden Forderungen, die ich hier aufgrund anhaltender Faulheit nicht wiedergeben werde. Aber ihr findet sie sicherlich später irgendwo im Netz.

Wurde denn auch noch etwas anderes beschlossen? Zum Glück ja. Einiges davon ist vieles nichts neues, und wurde so oder ähnlich schon mal an anderer Stelle gefordert oder steht sicherlich auch bereits in einigen Wahl- oder Parteiprogrammen (zumindest ein oder zwei Piratenstandpunkte sind vertreten), manches ist zumindest ein bisschen provokant, manches immer noch unsinnig, aber hey - wenigstens muss ich mich nicht als Teil dieser Gruppe fühlen, oder?

Obwohl ich nicht jeden Punkt des Dokuments ablehne, sondern vielen auch oder zumindest im Großteil zustimme, konnte ich ihm dann schlussendlich aber nicht in seiner Gänze zustimmen. Zwar stecken da wirklich einige für mich ungangbare Klopper drin, aber letztendlich habe ich mich dann doch nur enthalten, wenngleich sich eine Ablehnung im Nachhinein wohl besser anfühlen würde.

Letztendlich wurde von den Organisatoren unsere sachliche Zusammenarbeit gelobt, wobei ich diese persönlich nicht durchgehend, aber doch überwiegend bestätigen kann. Einige Male kam es zu polemischen oder anderweitig ausartenden Diskussionen, allerdings halte ich das für fast unvermeidlich, selbst wenn in den Grundsätzen alle einer Meinung sind.

Etwas schade war meiner Ansicht nach auch, dass für viele Sachen keine wirkliche Zeit blieb. Einerseits kann man zwar sagen, dass Grundsatzdiskussionen im Allgemeinen wenig bringen, da die Meinungen für gewöhnlich sowieso feststehen - und da ist sicherlich auch viel wahres dran - andererseits bin zumindest ich auch dorthin gegangen, um selbst noch etwas dazuzulernen. Und für mich persönliche finde ich es durchaus bereichernd, so eine Diskussion zu führen. Natürlich hängt das auch vom Diskussionspartner ab - aber je nachdem ist es dabei durchaus möglich, auf zuvor noch nicht gehörte Argumente zu stoßen (und die eigene Sichtweise dann eventuell anzupassen) oder schlichtweg die eigene Position zu stärken und die Beweggründe nochmal mit der Realität abzugleichen. Solange man eine Debatte nicht als ‹Wettbewerb› auffasst, den es zu gewinnen gilt, kann man dabei eigentlich fast nur gewinnen - oder zumindest Spaß haben… vorausgesetzt, der/die Gesprächspartner sieht/sehen das zumindest ähnlich.

P.S. Irgendwie ist es mir gelungen, diesen Text zu schreiben, ohne in Lobhudeleien für die JuPis auszubrechen. Bin ich jetzt cool?

Ich bin Pascha des Monats

03. Dezember 2009

Es ist zwar schon etwas her und ich hatte mich ursprünglich nur im Stillen drüber amüsiert, dass die Piratenpartei von der Emma zum «Pascha des Monats» ernannt wurde. Aber da das dann doch noch ein paar mal irgendwo aufgegriffen wurde und man ja ohnehin nie weiß, welch unschuldige Seelen das verwehentlich lesen könnten, hier noch mal mein kommentar dazu, den ich schon irgendwo anders ebenfalls hinterlassen habe:

Um die Gleichberechtigung in Deutschland muss es außerordentlich gut bestellt sein, da man bei der Emma anscheinend keine anderen Probleme hat, als sich über das Geschlechterverhältnis in der Piratenpartei aufzuregen.

Der Grund für das beklagte Ungleichgewicht wird natürlich sofort verortet: Es muss sich hier mit absoluter Sicherheit um einen patriarchalischen Macho-Verein handeln, dessen einziges Ziel es ist, die Gleichberechtigung zu unterminieren (genauso wie mindestens jeder Kampfsportverein mit hohem Männeranteil)!

Denn schließlich wissen wir ja, dass, sofern sich das Geschlechterverhältnis nicht im exakten Verhältnis von 1:1 - oder gar 51% Frauenanteil, denn schließlich gibt es von ihnen geringfügig mehr auf dieser Welt - befindet, es sich mit absoluter Sicherheit um Diskriminierung selbiger handeln muss. Warum hat sich eigentlich noch niemand über den zumeist absolut nichtigen Männeranteil in Ballettkursen beschwert? Die armen müssen dort ja furchtbar unterdrückt werden, so wenige, wie daran teilnehmen.

Vielleicht sollte man sich in der Emma-Redaktion aber einfach noch mal überlegen, was denn der Begriff «Gleichberechtigung» überhaupt bedeutet. Damit ist nämlich, entgegen - anscheinend - landläufiger Meinung, nicht ein künstlich hergestelltes, absolut ausgeglichenes Verhältnis beider (oder aller?) Geschlechter gemeint, sondern die Tatsache, dass jeder die Möglichkeit hat, sich dort zu engagieren, wo er will - ob er diese nun wahrnimmt oder nicht, bleibt ihm jedoch immer noch selbst überlassen.

Vom generellen Unverständnis und daraus folgender Fehlinformation über die Ziele der Piratenpartei ganz zu schweigen, aber sowas ist ja ohnehin nicht mehr so richtig modern.

Ohne Bezug vielleicht trotzdem erwähnenswert: Wer den Link oben angeklickt hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass die Emma sich lediglich als «Magazin von Frauen» bezeichnet… von Frauen als Zielgruppe ist nicht die Rede. Jetzt frage ich mich allerdings noch, was davon sexistischer ist.

Peinlich, peinlich…

30. November 2009

…ist leider Herr Aaron Koenig. Das allein wäre okay, wäre er nicht gewähltes Vorstandsmitglied der Piraten. Vom Fremdschämen halte ich nichts, aber wenn man sowas zu einem Vorstandsposten verhilft, kann einem das wohl nur peinlich sein. Auch wenn die entsprechenden Aussagen natürlich erst hinterher getroffen wurden. Und ein bisschen Zeit bis zum nächsten Bundesparteitag ist leider noch.

Da die Kommentarfunktion zum Artikel entweder zwischenzeitlich deaktiviert wurde oder ich schlicht und ergreifend zu blöd bin, werde ich meine Meinung dazu einfach hier kundtun. Wozu hat man so ein Blog denn schließlich, nicht wahr? Funktioniert anscheinend nur mit Firefox nicht (warum auch immer); lass den Eintrag trotzdem mal stehen.

Ich bin zwar auch für direkte Demokratie, trotzdem finde ich das Ergebnis des letzten Volksentscheids in der Schweiz (Verbot von Minaretten) nicht gut.

Mit der im Artikel genutzten Argumentation müsste man allerdings auch schleunigst den Bau von Kirchen verbieten. Dass das Christentum (in Deutschland) in irgendeiner Weise die Trennung von Staat und Kirche (Kirchensteuer, Geistliche in unterschiedlichsten säkularen Positionen wie z.B. der BPjM), Religionsfreiheit (Kruzifixe in Schulen, anyone?) oder auch sonstige Menschenrechte («alle Menschen sind gleich» verträgt sich nicht unbedingt mit «Homosexualität ist eine Krankheit», siehe neuste Aussetzer eines CDU-Kreisverbands) achtet oder einhält, halte ich für ein Gerücht.

Und seit wann ist es übrigens gerechtfertigt, von einer kleinen fundamentalistischen Minderheit (die es vermutlich in jeder Religion gibt, auf jeden Fall jedoch im Christentum) auf die komplette Glaubensgemeinschaft an sich zu schließen? Geht das nicht ein bisschen zu weit?

Zum Punkt «hätten die Schweizer gegen Kirchtürme abgestimmt, hätten sich alle gefreut»: Selbstverständlich nicht. Ja, ich mag das Christentum nicht unbedingt - als Religion an sich habe ich sogar eine ziemliche Abneigung dagegen. Trotzdem werde ich anderen nicht ihren Glauben, die Ausübung desselbigen oder den Bau von entsprechenden Einrichtungen verbieten. Ich muss doch bei dem Schwachsinn nicht mitmachen.

Wie es auch schon ein anderer Kommentator formulierte: Entweder allen Religionen den Bau von Gebetseinrichtungen - und der damit einhergehenden ‹Ruhestörung› anderer Menschen zu bestimmten Tageszeiten durch Glockenläuten oder Gesang - verbieten oder keinen. Und da bin ich dann doch eher für keinen. Obwohl - bei der Ruhestörung… nun ja.

Ich hoffe, es gibt am nächsten Bundesparteitag genug Piraten, die meine Meinung teilen, um diese Person endlich abzuwählen… *seufz*

Rucksäcke unerwünscht

17. Juli 2009

Vorhin ist mir etwas doch leicht befremdlich passiert. Auf meinem Heimweg von der Schule liegt ein Edeka, bei dem ich seit ca. einem Jahr einen Teil meiner Einkäufe erledige - man kann also behaupten, ich war schon öfter dort. Nun bin ich heute mal wieder dorthin gegangen. Da ich, wie üblich, direkt von der Schule kam, hatte ich logischerweise noch meine Schulsachen dabei. Als ich grade dabei war, den laden zu betreten, macht eine Angestellte am «Info Point» (ich habe mich ja schon immer gefragt, wofür diese eigentlich da sein sollen…) auf sich aufmerksam.

Sie: Äh… den Rucksack dürfen Sie aber nicht mit reinnehmen!
Ich (verwirrt): Wie bitte?
Sie: Den Rucksack müssen Sie leider hier lassen.
Ich (schaue erst meinen Rucksack, dann die Frau verwirrt an): …was?
Sie: Tut mir Leid, aber Sie dürfen Ihren Rucksack nicht mit reinnehmen.

Ich: *ratter* *klick* *ratter*
Gehirn: Frag sie, ob das ein Scherz sein soll; frag sie, ob das ein Scherz sein soll; frag sie…
Ich: Sie haben ja’n Arsch offen!

(Gehirn: …)

Daraufhin ließ ihr Gesicht kurze Perplexität ob meiner vulgären Ausdrucksweise aufblitzen. Nachdem sie sich dann wieder gefasst und mit einem sachlichen «nein» geantwortet hatte, hab ich mich dann entschlossen, in Zukunft woanders einzukaufen.

Abgesehen davon, dass ich meine Sachen einfach nicht gerne irgendwelchen Fremden überlasse… seit wann gilt man mit Verstauungsmöglichkeiten in einem Laden automatisch als potentieller Dieb (ich nehme mal an, das ist der Grund für das Taschenverbot)? Nicht genug, dass man in jedem zweiten Supermarkt mittlerweile videoüberwacht wird, jetzt muss man auch noch seine Sachen am Eingang abgeben.

Also zumindest Kundenfreundlichkeit definiere ich irgendwie anders…

WTF des Tages: Anime-Loads.org

07. Juni 2009

Sucht man auf Anime-Loads.org nach digimon, so erhält man dort doch tatsächlich folgende Mitteilung (kein Scheiß!):

Du hast jetzt nicht nach Digimon gesucht?!

Sag mir, dass das nicht wahr ist…
Auf Anime-Loads.org nach Digimon und Konsorten zu suchen ist so als würde man jede Teletubbies Folge auf VHS aufnehmen!

DAS IST KRANK! Hör auf damit!

Es gibt genug Besseres auf der Welt als seine Lebenszeit damit zu verschwenden… Wurde sowieso von ner Frau gemacht…

‹Funktioniert› übrigens auch mit pokemon (danke an Mephilis für diesen überaus nützlichen Hinweis). Und nebenbei bemerkt, dies ist der 100. Post.

Laut BILD bin ich gaga

06. Juni 2009

Um mal aus deren Fakten zur Europawahl zu zitieren:

Der Stimmzettel ist 94 Zentimeter lang, denn: 31 Parteien treten an, darunter alle Bundestagsparteien – aber auch Gaga-Vereine wie die «Piraten-Partei».

Wer könnte da widersprechen? Die kennen sich schließlich damit aus.

Auch die Grünen verabschieden sich jetzt endgültig vom Gebrauch ihres Verstandes…

12. Mai 2009

Anders kann ich mir diese Meldung jedenfalls nicht erklären. Hauptsache, mal wieder irgendwelche Verbote fordern und auf Minderheiten rumhacken, oder was? Jugendliche können einen ja praktischerweise auch nicht abwählen… wenn ich bedenke, dass ich denen irgendwann sogar mal einen Teil meiner Stimmen habe zukommen lassen, muss ich mich wohl zumindest fragen, welche Verzweiflung mich da geritten hat.

(Wir haben dazu auch mal eine Mitteilung rausgegeben, die ich hier ganz schamlos bewerbe.)

P.S. Zwar nicht von den Grünen verbrochen, aber dennoch passend zum Thema «merkbefreit»: Geplante Waffengesetzänderung soll auch Paintball verbieten.

Piraten in der BILD

01. Mai 2009

Wow (danke Piraten-Mailing-Liste).

Ich glaub’s ja nicht

20. Januar 2009

Einfach unfassbar. Das ist auf so vielen Ebenen dreist und falsch… allein schon die Tatsache, dass die Unterhaltungsindustrie auf eine Ebene mit der Polizei und dem BKA gestellt wird. Ja, geht’s denn noch?

Ja scheiß die Wand an…

13. Januar 2009

War ja klar. Das ist jawohl mal wieder sowas von dreist… aber wir brauchen die Internetzensur ja wegen der Kinderpornografie. Nur. Dass die sich nicht schämen… (gefunden bei Fefe)