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Themenarchiv: Computer

Miranda 0.8 kann kein PGP mehr?

19. Juni 2009

Nachdem gestern eine neue Version von Miranda erschien und ich ohnehin grad auf Windows unterwegs war, habe ich mir diese auch sogleich installiert. Allerdings musste ich direkt feststellen, dass die GnuPG-Implementierung des SecureIM-Plugins anscheinend nicht mehr korrekt funktioniert. Zumindest erhalten meine Kontakte (mit anderen Jabber-Klienten) bei von mir verschlüsselten Nachrichten nur die Mitteilung «this message is encrypted» – sehr hilfreich, danke!

Wo genau der fehler liegt, weiß ich nicht, aber eine aktualisierte Version von SecureIM scheint es nicht zu geben, so dass hier zumindest nicht der Fehler liegen dürfte. Im Changelog findet sich zu dem Thema jedoch folgendes:

- Jabber: Improved GnuPG messages handling (using SecureIM/GPG plugins)

Ich werde das zumindest mal weiter verfolgen und gegebenenfalls heute Abend noch mal probieren…

WTF des Tages: Anime-Loads.org

07. Juni 2009

Sucht man auf Anime-Loads.org nach digimon, so erhält man dort doch tatsächlich folgende Mitteilung (kein Scheiß!):

Du hast jetzt nicht nach Digimon gesucht?!

Sag mir, dass das nicht wahr ist…
Auf Anime-Loads.org nach Digimon und Konsorten zu suchen ist so als würde man jede Teletubbies Folge auf VHS aufnehmen!

DAS IST KRANK! Hör auf damit!

Es gibt genug Besseres auf der Welt als seine Lebenszeit damit zu verschwenden… Wurde sowieso von ner Frau gemacht…

‹Funktioniert› übrigens auch mit pokemon (danke an Mephilis für diesen überaus nützlichen Hinweis). Und nebenbei bemerkt, dies ist der 100. Post.

Linux für Netbook: Linux Mint

03. Juni 2009

Nun habe ich ja seit einiger Zeit meinen EeePC 901 und bin grade dabei, einige Linux-Distributionen darauf auszutesten – denn das mitgeliefterte Windows XP muss ja nicht unbedingt sein. Da sich vom zur Installation verwendeten USB-Stick allerdings nicht booten ließ und ich an fremden Sachen ungerne herumspiele, musste ich vor jedem Test eine volle Installation durchführen, was dann auch entsprechend Zeit kostete. Aber davon soll dieser Post nicht handeln.

Kurze Anmerkung vorweg: Ich nutze Linux erst seit kurzer Zeit und bin entsprechend alles andere als darin bewandert. Wenn ich also schreibe, ich hätte eine bestimmte Option nicht gefunden, heißt das nicht, dass diese nicht existiert. Ansonsten schildere ich selbstverständlich nur meine persönlichen Eindrücke und erhebe keinerlei Anspruch auf irgendwas.

Als ersten Kandidaten hatte ich – auch aufgrund meiner auf dem Desktop PC sehr angenehm zu benutzenden Kubuntu-Installation – mal kurzzeitig Eeebuntu ausprobiert (mit XFCE als Desktop-Umgebung). Da ich es dort allerdings nicht einmal schaffte, überhaupt irgendein WLAN-Menü aufzurufen, flog es auch relativ schnell wieder runter (man merkt schon: zu dem Zeitpunkt hegte ich noch die Hoffnung, es gäbe eine Distribution, bei der das alles out of the Box funktionieren würde).

Direkt danach habe ich mir dann mal versuchsweise Linux Mint mit Fluxbox raufgezogen, obwohl das eigentlich gar keine netbook-spezifische Version ist. Entsprechend ist das ganze auch recht lahm – sogar langsamer als das immer noch vorhandene XP. Dummerweise habe ich es auch nicht geschafft, die Schriftgröße des Rechtsklickmenüs sowie der Fenstertitel in der Taskleiste/Toolbar zu erhöhen, obwohl dies für die Leiste an sich (Datumsanzeige, etc.) funktioniert hat. So passiert es leider oft, dass Teile von Fenstern zu groß für das Display geraten und während der Benutzung umständlich verschoben werden müssen.

Ansonsten komme ich mit Felicia ganz gut zurecht, allerdings habe ich es trotz tatkräftiger Unterstützung nicht geschafft, kabellos ins Netz zu kommen. Als das dann auch bei einem Feldversuch unter Windows nicht wollte, machte sich in mir schon die Befürchtung breit, irgendwas sei kaputt. Glücklicherwiese behob eine Treiber-Neuinstallation hier jedoch dieses Problem. Ich hätte ja nie gedacht, dass sowas tatsächlich mal funktioniert…

Linux Mint ist allerdings nach wie vor drahtlos offline. Ich habe auch keine Ahnung, was ich da noch probieren soll – habe alle Treiber durchprobiert, das ganze sowohl per Wicd-Manager als über’s Terminal zu starten versucht und alles war mehr oder weniger erfolglos. Aufgrund der Geschwindigkeitsprobleme scheint es mir aber sowieso vernünftiger, noch mal ein paar Alternativen durchzuprobieren. Ganz oben auf meiner Liste stehen dabei #! und Easy Peasy – falls die auch nichts nützen, muss ich wohl auf die Ubuntu-Version von MobLin warten.

Intrepid Ibex

07. Mai 2009

So, ich habe nun Kubuntu von CD noch mal komplett neu installiert und dank der großartigen Hilfe von Richi und Robert ließen sich auch die meisten Nutzereinstellungen relativ stressfrei wieder aufspielen (nur die ~3,5 Programme, die ich in der Zwischenzeit aufgespielt hatte, mussten natürlich noch mal installiert werden). Bisher scheint auch alles einwandfrei, sprich: wie vorher, zu funktionieren.

Vor dem nächsten Upgrade mach ich dann ein komplettes System-Backup…

(Jetzt stellt sich nur noch die Frage, warum ich mich eigentlich für ein 64Bit-System entschieden hab.)

Welches Linux für mein Netbook?

03. Mai 2009

Nach einigem Hin & Her und längerem Grübeln ist es nun endlich soweit – ich habe mir ein Netbook bestellt. Angekommen ist es noch nicht, aber umso länger kann ich mich noch auf meinen EeePC freuen. Und mir überlegen, mit welchem Betriebssystem ich es bestücken werde, denn das vorinstallierte Windows XP wollte ich nicht nehmen. Erstens steige ich ja sowieso grade um und zweitens scheint die Leistung auch nicht perfekt an die Ansprüche eines Netbooks angepasst zu sein.

Abgesehen davon… all die Möglichkeiten! Ich bin direkt mal wieder überfordert und weiß gar nicht, was ich nehmen soll. Da ich mich auch auf dem Desktop zunächst für Kubuntu entschieden hatte, wäre ja Eeebuntu naheliegend. Wie bereits dem Namen zu entnehmen ist, ist die Distribution explizit auf EeePCs ausgelegt (läuft allerdings auch auf dem Acer Aspire One).

In die gleiche Richtung geht dann auch Easy Peasy (ehemals «Ubuntu Eee»). Auf der Website wird sich in Bezug auf Netbooks allerdings nicht auf ein bestimmtes Gerät festgelegt. Leider wird auch sonst mit Informationen eher gegeizt (mich interessiert dabei ja vor allem die ungefähre Größe einer fertigen Installation, da 12GB nun wirklich nicht allzu viel Speicherplatz sind).

Und dann gibt es da ja noch Eeedora… zumindest so halb. Nach einer Unterhaltung von neulich interessiert mich Fedora ja schon etwas (nicht, dass ich jetzt viel darüber sagen könnte – oder es eine Linux-Distribution gäbe, die ich prinzipiell erstmal uninteressanter fände… es sei denn vielleicht, es wäre eine kommerzielle Variante). Da ich ja eher so zu den DAUs zähle, bin ich natürlich etwas skeptisch – aber zumindest werde ich das ganze bis zur Ankunft meines neuen Babys Spielzeugs mal im Auge behalten.

Zu guter Letzt gibt es auch noch einige Distributionen, die zwar nicht explizit auf Netbook-Gebrauch ausgelegt sind, aber trotzdem passend und kompatibel zu sein scheinen. So macht Linux Mint beispielsweise einen vernünftigen Eindruck auf mich – andererseits kenne ich mich ja auch wieder nicht wirklich umfassend aus. Der Fokus auf niedrige Hardware-Anforderungen scheint aber schonmal netbook-kompatibel zu sein; auch die umfassende Multimedia-Unterstützung ist sicherlich nicht verkehrt, wenn man nicht erstmal stundenlang basteln will (hierzu sei im Übrigen angemerkt, dass ich auch unter Kubuntu eigentlich keine Kompatibilitätsprobleme hatte… andererseits habe ich meinen Scanner auch gar nicht erst versucht, zum Laufen zu bringen).

Ebenfalls reizvoll ist natuerlich auch die Idee, einfach Xubuntu zu installieren (gibt auch schon eine angepasste Version für Netbooks). Neuere Releases von Mandriva scheinen auch eee-freundlich zu sein.

So viele Möglichkeiten… so wenig Ahnung!

P.S. Warum gibt es die 20GB-Linux-Version des EeePC 901 eigentlich nicht in Deutschland…? Sie wäre so perfekt gewesen, dass ich kaum noch hätte drüber nachdenken müssen!

Jaunty Jackalope

30. April 2009

Generell habe ich ja immer ein eher schlechtes Gefühl bei Updates (Sicherheitsaktualisierungen einmal ausgeschlossen). Bei der neuen Version von Kubuntu, «Jaunty Jackalope», verhielt es sich auch nicht anders. Natürlich war ich dann aber doch zu neugierig/eifrig und habe trotzdem aktualisiert (vielleicht wollte ich mir aber auch einfach keine Paranoia vorwerfen lassen). Selbstverständlich haben sich meine Befürchtungen bewahrheitet – abgesehen davon, dass vorher alles hübscher war (aber über sowas kann man ja durchaus hinwegsehen), funktionierte nach dem Upgrade zunächst mal Psi nicht mehr und wollte ohne jegliche Fehlermeldung partout nicht mehr connecten.

Da eine Installation der vorherigen Version keine Besserung brachte, mir außerdem die neue Oberfläche von Amarok nicht gefiel (irgendwie umständlich und… benutzerunfreundlich), manifestierte sich in mir also der Wunsch nach einer Rückkehr zu Intrepid Ibex. Nun bietet Linux leider keine komfortable Möglichkeit, einmal durchgeführte Updates wieder loszuwerden. Mit ein wenig Gefrickel schien es aber trotzdem zumindest möglich zu sein, so dass ich es selbstverständlich ausprobieren musste.

Das Ergebnis der ganzen Aktion ist nun, dass die grafische Benutzeroberfläche komplett verschwunden ist und Linux nur noch ins Terminal bootet… in dem ich dann wiederum ständig mit Fehlermeldungen à la «diesen Befehl gibt es nicht, aber die Fehlermeldung, die jetzt eigentlich erscheinen sollte, haben wir heute auch nicht im Angebot» konfrontiert werde.

Als professioneller DAU habe ich jetzt natürlich keine Ahnung, wie genau ich das wieder hinbiegen könnte… aber auf eine komplette Neuinstallation von CD habe ich auch keine große Lust (wenn ich allein schon an die ganzen Einstellungen denke, die ich dann wieder machen muss!).

Ich fing echt grad an, Linux zu mögen…

Andere Provider – aber welche?

22. April 2009

Nun, da die freiwillige Zensur offiziell durch ist, ist es ja im Grunde mehr als höchste Zeit für mich, endlich den Provider zu wechseln. Das Problem dabei: wohin? Anhand dieser Liste kann man sich zwar einen kleinen Überblick verschaffen, wer zensiert und wer nicht, und wie die nicht zensierenden Anbieter zum geplanten Zensurgesetz stehen.

Nun fällt dabei sofort auf, dass nicht sehr viele Provider der geplanten Zensur überhaupt kritisch gegenüberstehen. Und die, die es tun, sind entweder regional beschränkt (M-net), bedienen seit neustem keine Privatkunden mehr (QSC) oder haben eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten (EWE Tel). Damit fallen drei von vieren für mich schon mal pauschal aus. Einzig und allein Manitu – übrigens auch mein heimlicher Favorit aus der Liste – hat keine Konditionen, die mich daran hindern, dorthin zu wechseln.

Allerdings braucht man einen T-DSL-Anschluss. Über den ich natürlich nicht verfüge. Also erstmal bei der Telekom angerufen und mich informiert (0800 330 1 000). Um so einen zu bekommen, ist wohl zwangsweise auch ein dortiger Telefonanschluss von Nöten. Grundgebühr: ca. 19€ pro Monat. Sofern man, wie ich, noch nicht über einen bestehenden Anschluss bei der Telekom verfügt, kommen dann noch mal Einrichtungsgebühren von 99€ für DSL sowie 60€ für die Telefonleitung hinzu (an dieser Stelle habe ich nciht ganz verstanden, ob die Gebühren für die Telefonleitung wegfallen, sollte man auch noch DSL dazu buchen – ich bitte hierfür um Verzeihung). Letztendlich kommen dann noch die Gebühren für den eigentlichen DSL-Anschluss dazu, welche sich nach der gebuchten Geschwindigkeit berechnen.

Verfügbar sind folgende Tarife:

DSL 1000: 17,43€/Monat
DSL 2000: 20,51€/Monat
DSL 6000: 25,64€/Monat
DSL 16000: 30,77€/Monat

Alles in allem also mindestens ~46€ im Monat (inklusive der 10€ Gebühren an Manitu, die ebenfalls noch anfallen) plus die Einrichtungsgebühr. Ich muss gestehen… das ist dann doch etwas teuer. Immerhin gibt es nur eine Mindestvertragslaufzeit von vier Wochen.

Und nun? Zu einem Anbieter wechseln, der zwar noch nicht vertraglich zensiert, aber eigentlich nur noch auf eine entsprechende gesetzliche Regelung wartet…?

Mehr alternative DNS-Server

21. April 2009

Aufgrund jüngster Ereignisse dürfte es mittlerweile für eine ziemlich große handvoll Leute interessant geworden sein, auf alternative DNS-Rootserver umzusteigen. Ich hatte mich ja vorher schon mal damit beschäftigt und dabei einen Bericht über meine Erfahrungen damit angekündigt.

Meine erste Wahl war damals OpenNIC gewesen – mehr aus Zufall denn aus Überzeugung am Konzept. Zwar schien mir die Idee dahinter ganz vernünftig, auch die zusätzlichen Namensräume haben mich gereizt, aber zur Qualität kann man im Vorfeld ja selten etwas sagen. Also war ausprobieren angesagt. Mittlerweile benutze ich andere DNS-Server, da ich bei OpenNIC zumindest gefühlsmäßig öfter mit Unerreichbarkeit (insbesondere bei Deep Links) zu kämpfen hatte. Die alternativen Namensräume schienen zwar zu funktionieren, allerdings gab es keine Domain, unter der wirklich eine existente Seite zu finden war (oder ich habe doch irgendwas falsch gemacht – für diesen Fall bitte ich um Aufklärung).

Daher habe ich mich dann – wiederum recht spontan, da grade im Netz drüber gestolpert – für einen Server der German Privacy Foundation entschieden. Als Alternative habe ich den kürzlich gestarteten DNS-Server des FoeBuD hinzugefügt.

Zwar bieten weder GPF noch FoeBuD alternative Namensräume (wie z.B. u.a. auch Cesidian Root) an, dafür hatte ich mit der sonstigen Benutzung bisher absolut keine Erreichbarkeits- oder Geschwindigkeitsprobleme.

Eine gute Anleitung zur Nutzung alternativer Rootserver gibt es übrigens (nicht nur) hier.

Die 13 Lügen der Zensursula

19. April 2009

Ein sehr schöner Beitrag auf Netzpolitik.org, in dem die Aussagen von Zensursula von der Laien Ursula von der Leyen zum Thema Kinderpornografie im Internet und ihrer geplanten Zensur analysiert und auseinander genommen werden. Für alle, die das Thema interessiert, die noch Argumente brauchen, keine Meinung haben, für Netzzensur im Allgemeinen oder Seitensperren im Besonderen sind, eine dringende Leseempfehlung.

(Ich weiß, ist jetzt nur Fremdinhalt und das Blog ist eh in meiner Linkliste, aber VERDAMMT NOCH MAL, LEST DAS!)

Erste Schritte mit Kubuntu

14. April 2009

Ich verfasse diesen Beitrag grade aus meiner noch recht frischen Kubuntu-Installation heraus. Habe es endlich mal geschafft, meine Testpläne bezüglich Linux in Angriff zu nehmen. Bisher habe ich nebenher noch Windows installiert (allein aufgrund einiger Applikationen, die nur dort laufen). Aber mal sehen, wie ich mit Kubuntu so klarkomme – oder ob ich eventuell noch mal ein paar andere Distributionen ausprobiere.

Bisher läuft alles soweit ganz in Ordnung, habe noch ein paar Eingewöhnungsprobleme und nerve mit Freuden einige Jabber-Kontakte mit irgendwelchen DAU-Problemen. Aber die waren bisher auch alle hilfsbereit genug, so dass ich nicht gleich die Lust verloren habe (an dieser Stelle also noch mal danke an meine tapferen kleinen Helferlein *g*).

Werde mich also die nächsten Tage neben den alltäglichen Sachen ein bisschen mit der Einrichtung meines neuen (zweiten) Betriebssystems befassen.