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Themenarchiv: Programme

Miranda auf Dual Monitor - oder auch nicht (Update)

22. September 2009

Nach einer leicht ausgeuferten (und so eigentlich auch nie geplanten) «Sommerpause» melde ich mich nun auch endlich mal mit einem neuen Post zurück… und dem Vorsatz, dieses Blog in Zukunft wieder etwas häufiger mit neuem Inhalt zu versorgen. Da ich mich aber nicht gleich übernehmen will, fang ich mal klein an.

Als ich durch Zufall an einen zweiten Monitor gelangte, war meine Freude natürlich groß. Auch die Einrichtung als Dual Monitor erwies sich zumindest unter Windows als recht simpel (an Linux arbeite ich noch), auch wenn die Desktop-Gestaltung etwas mehr Optionen bieten könnte, aber das sind im Grunde nur Kleinigkeiten, die die Funktionalität nicht einschränken. Gedämpft wurde diese Freude allerdings, als ich feststellen musste, dass Miranda anscheinend nicht gut mit zwei Monitoren klarkommt.

Zunächst betraf es nur mein Popup-Plugin (es wurden nämlich einfach keine mehr angezeigt - und das trotz vorhandenen Dual-Monitor-Optionen). Das war zwar ein wenig ärgerlich, aber ich hab es erstmal so hingenommen. Es gibt schließlich wichtigeres. Irgendwann stellte ich jedoch fest, dass ich aufgrund eines Darstellungsfehlers in Nachrichtenfenstern auch keine Texte mehr tippen, ergo auch keine Nachrichten verschicken konnte. Kurioserweise trat dieser Fehler anfangs jedoch nicht sofort auf, sondern zeigte sich erst später (mindestens eine Message Session habe ich während der Zeit selbst gestartet).

Zwar benutzte ich aufgrund anderer Probleme noch Miranda 0.7.19, ein Update auf die aktuelle Version schaffte allerdings auch keine Abhilfe. Genauso wenig half eine Deaktivierung des fraglichen Plugins. (Anscheinend lag es doch daran, ich hatte bloß vergessen, ein auf die Popup-Funktion zurückgreifendes Plugin ebenfalls zu deaktivieren) Nicht mal eine Suche im Support-Forum oder über Google Ixquick haben mich bisher weitergebracht. Vielleicht finde ich aber doch noch eine Lösung… ansonsten muss ich eben wieder auf Psi umsteigen (das ich auch derzeit wieder nutze), das kürzlich in der Version 0.13 erschienen ist.

Nachtrag: Wie es aussieht, hängt das ganze doch mit den Popups zusammen, allerdings hängt der Fehler anscheinend bei NewStatusNotify (es könnte auch an Popup Plus liegen, allerdings habe ich kein anderes Plugin installiert, das auf dessen Funktionalität zurückgreift, so dass sich das schlecht überprüfen lässt).

Jemand eine Empfehlung für ein Miranda-Plugin, das mir Statusänderungen auch bei zwei Monitoren als Popups anzeigt…? Benutze jetzt erstmal Status Floater, das ohne Popup Plus auskommt und in etwa die gleiche Funktionalität bietet, allerdings hat es auch weniger Anpassungsmöglichkeiten (und die Fensterchen sind nicht so hübsch *ähem*). Vielleicht gibt es ja irgendwann mal ein Update, das dieses Problem behebt…

Mailinglisten verwalten mit Thunderbird

25. Juni 2009

Nicht nur, weil das vorhin bei den Jungen Piraten angesprochen wurde, sondern auch, weil es da generell öfter mal Verwirrung auf den von mir abonnierten Listen zu geben scheint (und ich auch selbst anfangs so meine Übersichtsprobleme hatte), hier mal eine kurze und hoffentlich nützliche Einführung, wie man sich die Verwaltung von einer oder mehreren Mailinglisten-Abonnements mit einem Mailclient (in diesem Fall Thunderbird) erleichtern kann.

Wohlgemerkt: Keine dieser Dinge ist notwendig, um eine ML zu benutzen. Es erleichtert lediglich die Übersicht.
 

Übersicht:

 
Mozilla Thunderbird ist für Windows und Linux verfügbar, die Arbeitsschritte sind nahezu die selben (sollte es Abweichungen geben, versuche ich, diese in den Erklärungen zu berücksichtigen) und sollten sich auch relativ problemlos auf andere Programme übertragen lassen.
 

1. Thunderbird installieren

Eine Erklärung, wie man sich in Thunderbird ein E-Mail Konto einrichtet, gibt es hier (verzeiht mir bitte, dass ich das hier nicht noch mal alles wiederhole). Die Installation von zusätzlichen Addons ist nicht erforderlich.
 

2. Ordner anlegen und Filter konfigurieren

Nachdem man eine Mailingliste abonniert hat, bietet es sich - besonders, wenn man die gleiche E-Mail-Adresse auch noch anderweitig verwenden möchte - an, die Mails an die Liste in einen Unterornder einzusortieren. Um diesen zu erstellen, einfach einen Rechtsklick auf den entsprechenden Posteingang machen und dort «Ordner erstellen…» auswählen.


 

Um nun die Mails an die Liste von Thunderbird automatisch in diesen Ordner einsortieren zu lassen, macht man wiederum einen Rechtsklick auf die E-Mail-Adresse in einer geöffneten Mail und wählt dort «Filter aus Adresse erstellen» aus. In den Filtereinstellungen wählt man dann aus, dass, sofern im An: oder Cc: die Adresse der Mailingliste auftaucht, sie in den entsprechenden Ordner verschoben wird (man kann selbstverständlich auch einen anderslautenden Filter erstellen, z.B. für X-BeenThere - dafür am besten einfach mal den Header durchschauen).


 

3. Übersicht verbessern

Zur generellen Verbesserung der Übersichtlichkeit im nun angelegten Ordner empfiehlt es sich, von der ‹normalen› (unsortierten) Struktur auf Sortierung nach Themen umzuschalten. Dafür unter Ansicht -> sortieren nach -> Gruppiert nach Thema (im letzten Abschnitt).


 

Falls man nun plötzlich einen Haufen offener Threads hat, kann man diese bequem per Eingabe von \ (Alt Gr+ß) schließen.
 

4. Allgemeine Tips

Wenn man eine Antwort an einen Themen-Thread verfasst, sollte man möglichst immer auf die E-Mail antworten, auf die man sich auch (direkt) bezieht. So kann man in Thunderbird beispielsweise auch automatisch ein Zitat einfügen lassen (hier sollten jedoch nur die wirklich relevanten Bereiche beibehalten und der Rest entfernt werden).

Verfasst man eine neue E-Mail an die Liste, sollte jedoch nach Möglichkeit darauf verzichtet werden, einfach irgendwo auf «antworten» zu klicken. Denn selbst wenn man die Betreffzeile ändert, bleiben im Header dennoch Informationen über die Einordnung der Mail erhalten, so dass sie dann bei eingeschalteter Sortierung in Threads einfach an das ursprüngliche Thema angehängt wird und so die Übersicht sehr leicht abhanden kommt.

Zu guter Letzt gibt es hier auch noch einmal ein ausführliches FAQ zum Thema Mailinglisten im Allgemeinen.

Miranda 0.8 kann kein PGP mehr?

19. Juni 2009

Nachdem gestern eine neue Version von Miranda erschien und ich ohnehin grad auf Windows unterwegs war, habe ich mir diese auch sogleich installiert. Allerdings musste ich direkt feststellen, dass die GnuPG-Implementierung des SecureIM-Plugins anscheinend nicht mehr korrekt funktioniert. Zumindest erhalten meine Kontakte (mit anderen Jabber-Klienten) bei von mir verschlüsselten Nachrichten nur die Mitteilung «this message is encrypted» - sehr hilfreich, danke!

Wo genau der fehler liegt, weiß ich nicht, aber eine aktualisierte Version von SecureIM scheint es nicht zu geben, so dass hier zumindest nicht der Fehler liegen dürfte. Im Changelog findet sich zu dem Thema jedoch folgendes:

- Jabber: Improved GnuPG messages handling (using SecureIM/GPG plugins)

Ich werde das zumindest mal weiter verfolgen und gegebenenfalls heute Abend noch mal probieren…

Linux für Netbook: Linux Mint

03. Juni 2009

Nun habe ich ja seit einiger Zeit meinen EeePC 901 und bin grade dabei, einige Linux-Distributionen darauf auszutesten - denn das mitgeliefterte Windows XP muss ja nicht unbedingt sein. Da sich vom zur Installation verwendeten USB-Stick allerdings nicht booten ließ und ich an fremden Sachen ungerne herumspiele, musste ich vor jedem Test eine volle Installation durchführen, was dann auch entsprechend Zeit kostete. Aber davon soll dieser Post nicht handeln.

Kurze Anmerkung vorweg: Ich nutze Linux erst seit kurzer Zeit und bin entsprechend alles andere als darin bewandert. Wenn ich also schreibe, ich hätte eine bestimmte Option nicht gefunden, heißt das nicht, dass diese nicht existiert. Ansonsten schildere ich selbstverständlich nur meine persönlichen Eindrücke und erhebe keinerlei Anspruch auf irgendwas.

Als ersten Kandidaten hatte ich - auch aufgrund meiner auf dem Desktop PC sehr angenehm zu benutzenden Kubuntu-Installation - mal kurzzeitig Eeebuntu ausprobiert (mit XFCE als Desktop-Umgebung). Da ich es dort allerdings nicht einmal schaffte, überhaupt irgendein WLAN-Menü aufzurufen, flog es auch relativ schnell wieder runter (man merkt schon: zu dem Zeitpunkt hegte ich noch die Hoffnung, es gäbe eine Distribution, bei der das alles out of the Box funktionieren würde).

Direkt danach habe ich mir dann mal versuchsweise Linux Mint mit Fluxbox raufgezogen, obwohl das eigentlich gar keine netbook-spezifische Version ist. Entsprechend ist das ganze auch recht lahm - sogar langsamer als das immer noch vorhandene XP. Dummerweise habe ich es auch nicht geschafft, die Schriftgröße des Rechtsklickmenüs sowie der Fenstertitel in der Taskleiste/Toolbar zu erhöhen, obwohl dies für die Leiste an sich (Datumsanzeige, etc.) funktioniert hat. So passiert es leider oft, dass Teile von Fenstern zu groß für das Display geraten und während der Benutzung umständlich verschoben werden müssen.

Ansonsten komme ich mit Felicia ganz gut zurecht, allerdings habe ich es trotz tatkräftiger Unterstützung nicht geschafft, kabellos ins Netz zu kommen. Als das dann auch bei einem Feldversuch unter Windows nicht wollte, machte sich in mir schon die Befürchtung breit, irgendwas sei kaputt. Glücklicherwiese behob eine Treiber-Neuinstallation hier jedoch dieses Problem. Ich hätte ja nie gedacht, dass sowas tatsächlich mal funktioniert…

Linux Mint ist allerdings nach wie vor drahtlos offline. Ich habe auch keine Ahnung, was ich da noch probieren soll - habe alle Treiber durchprobiert, das ganze sowohl per Wicd-Manager als über’s Terminal zu starten versucht und alles war mehr oder weniger erfolglos. Aufgrund der Geschwindigkeitsprobleme scheint es mir aber sowieso vernünftiger, noch mal ein paar Alternativen durchzuprobieren. Ganz oben auf meiner Liste stehen dabei #! und Easy Peasy - falls die auch nichts nützen, muss ich wohl auf die Ubuntu-Version von MobLin warten.

Intrepid Ibex

07. Mai 2009

So, ich habe nun Kubuntu von CD noch mal komplett neu installiert und dank der großartigen Hilfe von Richi und Robert ließen sich auch die meisten Nutzereinstellungen relativ stressfrei wieder aufspielen (nur die ~3,5 Programme, die ich in der Zwischenzeit aufgespielt hatte, mussten natürlich noch mal installiert werden). Bisher scheint auch alles einwandfrei, sprich: wie vorher, zu funktionieren.

Vor dem nächsten Upgrade mach ich dann ein komplettes System-Backup…

(Jetzt stellt sich nur noch die Frage, warum ich mich eigentlich für ein 64Bit-System entschieden hab.)

Welches Linux für mein Netbook?

03. Mai 2009

Nach einigem Hin & Her und längerem Grübeln ist es nun endlich soweit - ich habe mir ein Netbook bestellt. Angekommen ist es noch nicht, aber umso länger kann ich mich noch auf meinen EeePC freuen. Und mir überlegen, mit welchem Betriebssystem ich es bestücken werde, denn das vorinstallierte Windows XP wollte ich nicht nehmen. Erstens steige ich ja sowieso grade um und zweitens scheint die Leistung auch nicht perfekt an die Ansprüche eines Netbooks angepasst zu sein.

Abgesehen davon… all die Möglichkeiten! Ich bin direkt mal wieder überfordert und weiß gar nicht, was ich nehmen soll. Da ich mich auch auf dem Desktop zunächst für Kubuntu entschieden hatte, wäre ja Eeebuntu naheliegend. Wie bereits dem Namen zu entnehmen ist, ist die Distribution explizit auf EeePCs ausgelegt (läuft allerdings auch auf dem Acer Aspire One).

In die gleiche Richtung geht dann auch Easy Peasy (ehemals «Ubuntu Eee»). Auf der Website wird sich in Bezug auf Netbooks allerdings nicht auf ein bestimmtes Gerät festgelegt. Leider wird auch sonst mit Informationen eher gegeizt (mich interessiert dabei ja vor allem die ungefähre Größe einer fertigen Installation, da 12GB nun wirklich nicht allzu viel Speicherplatz sind).

Und dann gibt es da ja noch Eeedora… zumindest so halb. Nach einer Unterhaltung von neulich interessiert mich Fedora ja schon etwas (nicht, dass ich jetzt viel darüber sagen könnte - oder es eine Linux-Distribution gäbe, die ich prinzipiell erstmal uninteressanter fände… es sei denn vielleicht, es wäre eine kommerzielle Variante). Da ich ja eher so zu den DAUs zähle, bin ich natürlich etwas skeptisch - aber zumindest werde ich das ganze bis zur Ankunft meines neuen Babys Spielzeugs mal im Auge behalten.

Zu guter Letzt gibt es auch noch einige Distributionen, die zwar nicht explizit auf Netbook-Gebrauch ausgelegt sind, aber trotzdem passend und kompatibel zu sein scheinen. So macht Linux Mint beispielsweise einen vernünftigen Eindruck auf mich - andererseits kenne ich mich ja auch wieder nicht wirklich umfassend aus. Der Fokus auf niedrige Hardware-Anforderungen scheint aber schonmal netbook-kompatibel zu sein; auch die umfassende Multimedia-Unterstützung ist sicherlich nicht verkehrt, wenn man nicht erstmal stundenlang basteln will (hierzu sei im Übrigen angemerkt, dass ich auch unter Kubuntu eigentlich keine Kompatibilitätsprobleme hatte… andererseits habe ich meinen Scanner auch gar nicht erst versucht, zum Laufen zu bringen).

Ebenfalls reizvoll ist natuerlich auch die Idee, einfach Xubuntu zu installieren (gibt auch schon eine angepasste Version für Netbooks). Neuere Releases von Mandriva scheinen auch eee-freundlich zu sein.

So viele Möglichkeiten… so wenig Ahnung!

P.S. Warum gibt es die 20GB-Linux-Version des EeePC 901 eigentlich nicht in Deutschland…? Sie wäre so perfekt gewesen, dass ich kaum noch hätte drüber nachdenken müssen!

Jaunty Jackalope

30. April 2009

Generell habe ich ja immer ein eher schlechtes Gefühl bei Updates (Sicherheitsaktualisierungen einmal ausgeschlossen). Bei der neuen Version von Kubuntu, «Jaunty Jackalope», verhielt es sich auch nicht anders. Natürlich war ich dann aber doch zu neugierig/eifrig und habe trotzdem aktualisiert (vielleicht wollte ich mir aber auch einfach keine Paranoia vorwerfen lassen). Selbstverständlich haben sich meine Befürchtungen bewahrheitet - abgesehen davon, dass vorher alles hübscher war (aber über sowas kann man ja durchaus hinwegsehen), funktionierte nach dem Upgrade zunächst mal Psi nicht mehr und wollte ohne jegliche Fehlermeldung partout nicht mehr connecten.

Da eine Installation der vorherigen Version keine Besserung brachte, mir außerdem die neue Oberfläche von Amarok nicht gefiel (irgendwie umständlich und… benutzerunfreundlich), manifestierte sich in mir also der Wunsch nach einer Rückkehr zu Intrepid Ibex. Nun bietet Linux leider keine komfortable Möglichkeit, einmal durchgeführte Updates wieder loszuwerden. Mit ein wenig Gefrickel schien es aber trotzdem zumindest möglich zu sein, so dass ich es selbstverständlich ausprobieren musste.

Das Ergebnis der ganzen Aktion ist nun, dass die grafische Benutzeroberfläche komplett verschwunden ist und Linux nur noch ins Terminal bootet… in dem ich dann wiederum ständig mit Fehlermeldungen à la «diesen Befehl gibt es nicht, aber die Fehlermeldung, die jetzt eigentlich erscheinen sollte, haben wir heute auch nicht im Angebot» konfrontiert werde.

Als professioneller DAU habe ich jetzt natürlich keine Ahnung, wie genau ich das wieder hinbiegen könnte… aber auf eine komplette Neuinstallation von CD habe ich auch keine große Lust (wenn ich allein schon an die ganzen Einstellungen denke, die ich dann wieder machen muss!).

Ich fing echt grad an, Linux zu mögen…

Erste Schritte mit Kubuntu

14. April 2009

Ich verfasse diesen Beitrag grade aus meiner noch recht frischen Kubuntu-Installation heraus. Habe es endlich mal geschafft, meine Testpläne bezüglich Linux in Angriff zu nehmen. Bisher habe ich nebenher noch Windows installiert (allein aufgrund einiger Applikationen, die nur dort laufen). Aber mal sehen, wie ich mit Kubuntu so klarkomme - oder ob ich eventuell noch mal ein paar andere Distributionen ausprobiere.

Bisher läuft alles soweit ganz in Ordnung, habe noch ein paar Eingewöhnungsprobleme und nerve mit Freuden einige Jabber-Kontakte mit irgendwelchen DAU-Problemen. Aber die waren bisher auch alle hilfsbereit genug, so dass ich nicht gleich die Lust verloren habe (an dieser Stelle also noch mal danke an meine tapferen kleinen Helferlein *g*).

Werde mich also die nächsten Tage neben den alltäglichen Sachen ein bisschen mit der Einrichtung meines neuen (zweiten) Betriebssystems befassen.

Meine Firefox-Addons

02. April 2009

Da ich ein recht begeisterter Feuerfuchs-Nutzer bin und meinen liebgewonnen Browser dementsprechend mit Addons vollknalle, gleichzeitig aber - aufgrund der schieren Masse an verfügbaren Zusätzen auf der Mozilla-Website meistens leider eher erfolglos - selbst immer auf der Suche nach nützlichen kleinen Spielereien Erweiterungen bin, will ich hier mal einen kurzen Überblick über die von mir verwendeten Firefox-Addons bieten. Zumindest die, ich schon ausgiebiger nutzen konnte und mich somit in der Lage sehe, zumindest eine Einschätzung dazu abgeben zu können.

Adblock Plus
Vermutlich mein liebstes Addon (und nicht nur meins). Schlicht und einfach ein Werbeblocker. Mittels Blockierlisten kann eingestellt werden, was angezeigt werden soll und was nicht - Filterlisten können dabei aus dem Internet abonniert oder aber komplett selbst erstellt werden; Mischlösungen sind selbstverständlich ebenfalls möglich. Bei mir inklusive dem Element Hiding Helper, der es auf sehr einfache Weise ermöglicht, blockierbare Elemente direkt auf der entsprechenden Seite auszuwählen.

BetterPrivacy
Löscht Flash-Cookies und ermöglicht das Deaktivieren von DOM-Storage und Ping-Tracking.

Bookmark Duplicate Detector
Wie der Name schon sagt, sucht dieses Addon auf Wunsch nach doppelten Lesezeichen (und entfernt diese bei Bedarf natürlich auch). Dabei wird der Fundort in der Ordnerstruktur angegeben, so dass sich die Duplikate einfach lokalisieren und entfernen lassen.

ChatZilla
Eine Erweiterung, die das Nutzen von IRC über den Browser ermöglicht. Dürfte nicht so viele Funktionen haben wie mIRC (ich denke hier an Dateiübertragung etc.), dafür ist er kostenlos und frei.

ColorZilla
Lässt einen Farben direkt aus Bildern picken (ähnlich der Farbpipette aus Grafikprogrammen). Kann auch zoomen. Bedingt nützlich, da ich, wenn ich Farbwerte brauche, meistens sowieso schon ein Bildbearbeitungsprogramm offen habe und dann auch gleich per Screenshot an diese gelangen kann.

ColoUnREadTabs
Formatiert die Titel ungeöffneter Tabs neu, so dass diese leicht wiederzuerkennen sind. Sehr praktisch, wenn man wie ich tab-Fetischist ist und jeden interessant aussehenden Link erstmal in einem neuen Tab öffnet, nur, um ihn dann später nicht mehr wiederzufinden oder zu übersehen (es gibt auch andere Addons, die eine solche Funktion mitbringen, z.B. Tab Mixer Plus).

Context Search
Mit diesem Addon kann man bei markiertem Text per Rechtsklick direkt auf alle eingetragenen Suchmaschinen zugreifen anstatt nur auf die momentan ausgewählte.

CustomizeGoogle
Fügt den Ergebnisseiten von Google verschiedene zusätzliche Informationen hinzu (u.a. Links zu anderen Suchmaschinen mit den gleichen Suchwörtern) und entfernt die Werbelinks. Eigentlich recht unnütz, da ich ohnehin kaum mit Google suche.

DownThemAll!
Ein Download-Manager - hauptsächlich deshalb im Einsatz, weil meine Internetverbindung sehr langsam ist und man hiermit Downloads zwischendurch abbrechen und dann wiederaufnehmen kann, ohne alles noch mal herunterladen zu müssen. Außerdem neigt Firefox ja auch zu gelegentlichen Abstürzen… ausgerechnet für diesen habe ich mich übrigens entschieden, weil ich schnell einen brauchte und dieser den lustigsten Namen hatte (jaja, ich weiß).

ErrorZilla Plus
Erweitert die Fehlerseite, die angezeigt wird, sobald eine Seite nicht erreichbar ist, um eine automatische Suche im Google Cache, dem Internet-Archiv und einigen anderen ähnlichen Services sowie Ping und Traceroute des Servers.

Fast Video Download
Extrahiert in Webseiten eingebundene Videodateien und stellt diese per Link zum Download bereit. Nützlich, wenn einem mal wieder jemand Zugriff auf (eigentlich) angebotene Inhalte, die sich sowieso schon auf dem eigenen Computer befinden, verwehren will - funktioniert aber leider nicht immer.

Fasterfox
Bietet ein paar Optionen, um die Geschwindigkeit vom Feuerfuchs etwas aufzumotzen. Leider gibt es noch keine öffentliche Version für Firefox 3, daher nur auf meinem alten PC mit Firefox 2 im Einsatz.

Faviconiac Search Engines
Fügt den Ergebnissen einiger Suchmaschinen die Favicons der entsprechenden Seite hinzu. Leider nicht kompatibel mit Scroogle oder Ixquick.

FireFTP
Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich hierbei um einen FTP-Klienten. Gefällt mir vom Handling sehr gut und unterstützt SSL/TLS (mit der neusten Version von FileZilla hatte ich damit bei meinem momentanen Provider Probleme; wobei das natürlich auch am Provider liegen kann statt am Programm). Auch sonst gibt es einige komfortable Funktionen, wie beispielsweise das automatische Konvertieren von Dateinamen in Kleinbuchstaben beim Upload.

Foxmarks Bookmark Synchronizer
Speichert die Lesezeichen auf einem Server, so dass man sie von überall her abrufen kann, und synchronisiert sie anschließend. Es ist auch möglich, mehrere Synchronisationsprofile anzulegen, damit einige Lesezeichen nicht überall auftauchen, oder die Daten auf einen eigenen Server zu laden (meines Erachtens ein wichtiger Aspekt wegen Datenschutzgründen).

FoxyProxy
DAS Proxy-Tool für Firefox schlechthin. Ermöglicht es, mehrere Proxy-Verbindungen zu speichern und diese anhand von konfigurierbaren Mustern zu benutzen. So kann für jede Domain eine eigene Proxy-Einstellung benutzt werden, ohne, dass man ständig irgendwas umstellen muss (beispielsweise kann I2P für .i2p und TOR ausschließlich für .onion URLs benutzt werden).

Ghostery
Zeigt - je nach Einstellungen - ein kleines Popup an oder lässt das Addon-Symbol in der Statusleiste rot aufleuchten, wenn eine Seite z.B. Statistik-Tools wie Google Analytics etc. verwendet. Verwendungsgrund: Reine Neugier - ich habe die Scripts entsprechender Seiten ja sowieso deaktiviert.

Greasefire
Hinterlegt das Statusleisten-Icon von Greasemonkey rot, wenn für die aufgerufene Seite Greasemonkey-Scripte verfügbar sind. Benutze ich manchmal, aber meistens übersehe ich es sowieso… genau wie ich GM selbst gerne vergesse und nur auf ganz wenigen Seiten überhaupt einsetze. Aber wenigstens haben.

Greasemonkey
Ermöglicht, ähnlich wie Stylish, das einbinden externer Scripts auf einer beliebigen Seite, um so zum Beispiel das Aussehen zu verändern oder zusätzliche Optionen zu bieten. Theoretisch recht praktisch, allerdings mangelt es meiner Meinung nach noch an guten Scripten, welche oftmals auch nicht mehr ganz aktuell sind, so dass Layout-Informationen nur noch zum Teil überschrieben werden, was dann unter anderem seltsame Farbgebungen zur Folge haben kann.

gui:config
Fügt einigen erweiterten Einstellungen, die sonst nur über about:config zu erreichen sind, eine grafische Benutzeroberfläche hinzu. An sich eine nette Idee, allerdings brauche ich die meisten dieser Optionen nicht wirklich, muss hingegen für andere sowie noch in das Konfigurationsverzeichnis.

Highlander
Überprüft bei jedem neu aufgerufenen Tab, ob schon eins mit der selben URL geöffnet ist und springt, falls ja, dann einfach dort hin. Sehr praktisch, wenn man - wie ich - viele Tabs benutzt und dann vergisst, dass sie überhaupt da sind (und dann am Ende alles doppelt und dreifach hat).

Link Alert
Bei bestimmten Linktypen wird dem Cursor ein kleines Symbol angefügt, das über die Art des Links Auskunft gibt (z.B.: JavaScript-Link, öffnet in einem neuen Fenster, verschlüsselt,…) - zunächst gewöhnungsbedürftig, dann aber durchaus recht praktisch.

Live IP Address
Zeigt die momentane externe IP-Adresse in der Statusleiste an und speichert diese per Mausklick in die Zwischenablage.

Menu Editor
Ermöglicht es einem, Elemente aus dem Kontextmenü zu entfernen oder hinzuzufügen. EXTREM praktisch, wenn man sich zig Erweiterungen installiert, die dann ungewollt die Menüs mit Optionen vollkleistern, die man gar nicht braucht.

Morning Coffee
Öffnet durch einen Klick vorher festgelegte Links zu bestimmten Wochentagen. Praktisch, wenn man bestimmte Seiten zu bestimmten tagen besucht, weil es dort normalerweise Updates gibt.

NoScript
Blockiert per default JavaScript, Flash, Java und andere Firefox-Plugins, sofern man es nicht explizit (permanent oder temporär) für die Seite erlaubt. Sehr schön, wenn man nicht gleich mit Scripten, musikalisch hinterlegten Flash-Intros und ähnlichem Zeug zugeknallt werden will, sobald man mal einen Link öffnet. Außerdem werden YouTube-Videos nicht direkt abgespielt, wenn man das nicht möchte (= toll).

Open in Window
Lässt einen Links per Kontextmenü erzwungenermaßen im gleichen Fenster öffnen (für ungewolltes target="_blank" auf Webseiten).

Organize Status Bar
Ermöglicht es, die Symbole in der Statusleiste beliebig anzuordnen. Da ich Dinge gerne selbst sortiere, um so eine bessere Übersicht zu behalten, bei den vielen Addons quasi ein Muss.

RefControl
Lässt einen einstellen, ob und welcher Referrer beim Surfen übertragen wird. Inklusive Whitelist für den echten Referrer.

Save Image in Folder
Lässt einen Bilder in vordefinierten Ordnern speichern (optional mit vorheriger manueller Namensänderung/-eingabe), so dass man nicht jedesmal durch seine Festplatten browsen muss, wenn man ein Bild in einem bestimmten Ordner speichern will. Manchmal muss man allerdings aufpassen, dass man nicht versehentlich was überschreibt…

Smart Link
Macht aus einfachem Text mit URL-Syntax einen Link. Einfach entsprechenden Text markieren und per Kontextmenü als Link in einem neuen Tab oder Fenster öffnen lassen. Zwar nicht ganz so komfortabel wie Text Link, da trotzdem noch markieren und rechtsklicken notwendig ist, funktioniert dafür aber auch bei URLs ohne http:// oder www. Arbeitet leider trotzdem nicht hundertprozentig verlässlich. Aus irgendwelchen Gründen nicht mehr auf der offiziellen Addon-Seite vorhanden…

Smart Middle Click
Lässt einen auch JavaScript-Links per Klick auf die mittlere Maustaste in einem neuen Tab öffnen. Theoretisch.

SSL-Blacklist
Warnt einen vor Seiten, deren SSL/TLS-Zertifikate eine MD5-Signatur haben oder andere potentielle Sicherheitslücken aufweisen (mehr Informationen darüber hier).

Tab Saver!
Wie der name schon sagt, eine Erweiterung zum Speichern der geöffneten Tabs beim Beenden von Firefox. Leider nur kompatibel mit Firefox 3, aber immerhin muss ich den Browser jetzt nicht jedesmal willentlich zum Absturz bringen, wenn ich ihn beenden will.

TabCounter
Speichert die Anzahl der momentan und insgesamt geöffneten Tabs und gibt Statistiken aus. Eigentlich unnütz, aber um ein bisschen rumzuspielen genau das richtige.

Text Link
Durch einen Doppelklick lassen sich nicht verlinkte URLs in einem neuen Tab öffnen. Funktioniert allerdings nur, wenn sie ein prädefiniertes Syntaxschema erfüllen (beispielsweise vorangehende Protokolldeklaration). Dafür natürlich komfortabler als Smart Link.

TimeTracker
Speichert die Zeit, die man mit Firefox verbringt.

Tweak Network
Wie der Name schon sagt, kann man mit diesem Addon ein wenig an den Netzwerkeinstellungen rumspielen (üblicherweise in der Hoffnung, dass Firefox dann schneller wird).

Usage Counter
Zeichnet ebenfalls die Zeit auf, die Firefox geöffnet ist. Interessanterweise liefert es jedoch andere Ergebnisse als TimeTracker…

Mein neues Spielzeug

12. Februar 2009

Nachdem ich hier alles seit einigen Tagen sträflich vernachlässigt hab, kommen jetzt die längst überfälligen Ausreden Nachträge, was ich in der Zeit denn so gemacht habe… also nur ganz langweiliger persönlicher Kram. Bitte weiterklicken!

Zunächst mal ist endlich mein neuer Rechner angekommen, den ich natürlich ausgiebig eingerichtet habe. Zum richtigen Auslasten des Systems fehlten mir dann aber letztendlich die wirklich speicherhungrigen Anwendungen - habe nur Spiele von vor 2001 und nicht mal Photoshop! Und das konnte sogar meine alte Kiste. Aber nun gut, Unreal Tournament 3 ist bereits bestellt (und kommt hoffentlich auch an).

Vorläufig hab ich erstmal wieder Windows XP draufgeschmissen (diesmal allerdings Professional und nicht Home), da ich von Vista überaus gerne die Finger lassen würde - auch wenn ich keine großen Hoffnungen hab, dass Windows 7 da essentiell besser werden wird. Aber ich schweife ab. Ursprünglich wollte ich ja endlich mal Linux installieren. Nachdem ich mir sogar ganz groß zwei DVD-Images von Kubuntu gezogen habe, fiel mir dann auf, dass ich überhaupt keine Rohlinge mehr hab… nun ja, so viel dazu. Aber es ist nicht vergessen!

Auch mein ‹neuer› ist zwar kein absolutes High-End-Gerät, aber dennoch komm ich um ein wenig Rumgeprolle natürlich nicht herum… daher hier also mal schnell seine Spezifikationen:

  • Intel Core 2 Quad @ 2,4GHz
  • 4GB DDR-RAM
  • GeForce 9800 GT
  • 1TB Festplatte

Und das beste: er leuchtet blau!

(Leider werde ich in nächster Zeit wohl auch nicht ganz so viel zum Bloggen kommen, da wir projekttechnisch grad mitten in der Crunchtime stecken, ich noch Prüfungen habe usw. usf.)