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Themenarchiv: Programme

Mein neues Spielzeug

12. Februar 2009

Nachdem ich hier alles seit einigen Tagen sträflich vernachlässigt hab, kommen jetzt die längst überfälligen Ausreden Nachträge, was ich in der Zeit denn so gemacht habe… also nur ganz langweiliger persönlicher Kram. Bitte weiterklicken!

Zunächst mal ist endlich mein neuer Rechner angekommen, den ich natürlich ausgiebig eingerichtet habe. Zum richtigen Auslasten des Systems fehlten mir dann aber letztendlich die wirklich speicherhungrigen Anwendungen – habe nur Spiele von vor 2001 und nicht mal Photoshop! Und das konnte sogar meine alte Kiste. Aber nun gut, Unreal Tournament 3 ist bereits bestellt (und kommt hoffentlich auch an).

Vorläufig hab ich erstmal wieder Windows XP draufgeschmissen (diesmal allerdings Professional und nicht Home), da ich von Vista überaus gerne die Finger lassen würde – auch wenn ich keine großen Hoffnungen hab, dass Windows 7 da essentiell besser werden wird. Aber ich schweife ab. Ursprünglich wollte ich ja endlich mal Linux installieren. Nachdem ich mir sogar ganz groß zwei DVD-Images von Kubuntu gezogen habe, fiel mir dann auf, dass ich überhaupt keine Rohlinge mehr hab… nun ja, so viel dazu. Aber es ist nicht vergessen!

Auch mein ‹neuer› ist zwar kein absolutes High-End-Gerät, aber dennoch komm ich um ein wenig Rumgeprolle natürlich nicht herum… daher hier also mal schnell seine Spezifikationen:

  • Intel Core 2 Quad @ 2,4GHz
  • 4GB DDR-RAM
  • GeForce 9800 GT
  • 1TB Festplatte

Und das beste: er leuchtet blau!

(Leider werde ich in nächster Zeit wohl auch nicht ganz so viel zum Bloggen kommen, da wir projekttechnisch grad mitten in der Crunchtime stecken, ich noch Prüfungen habe usw. usf.)

Klassischer Fall von Self-Pwnage

31. Januar 2009

Muhahahaha… das beste Argument gegen Kopierschutzvorrichtungen jeglicher Art hat die Content-Industrie mal wieder selbst geliefert: Gears of War läuft aufgrund des Kopierschutzes seit dem 29. nicht mehr.

*prust*

Miranda vs. Psi – Die Rückkehr

24. Januar 2009

Da ich die beiden Programme jetzt schon seit einiger Zeit mehr oder weniger parallel testen konnte, muss ich doch noch mal einige Worte zum Thema verlieren.

Ich bin ja auf meinem Hauptrechner – wie schon erwähnt – von Psi auf Miranda umgestiegen aufgrund dessen OTR-Unterstützung. Trotz weniger Jabber-Kontakte hatte ich sogar schon mal Gelegenheit, diese auszuprobieren. Ich bin mir aber noch immer nicht ganz sicher, ob auch alles korrekt funktioniert hat, da ich beispielsweise nie aufgefordert wurde, irgendwelche Fingerprints zu überprüfen oder geteilte Geheimnisse einzugeben, obwohl das in fast jedem Tutorial so nachzulesen ist.

Davon abgesehen haben sich aber mittlerweile auch ein paar andere Vor- und Nachteile der beiden Klienten herauskristallisiert. Zwei davon finde ich persönlich besonders nervig – zum einen funktioniert die Übermüttlung von verschlüsselten Offline-Nachrichten mit dem SecureIM-Plugin nicht korrekt, so dass der Empfänger jedesmal nur verschlüsselten Buchstabensalat erhält (dies scheint nicht mal zu funktionieren, wenn man die Verschlüsselung für Offline-Messages komplett ausschaltet).

Außerdem will, zumindest bei mir, die Dateiübertragung partout nicht funktionieren – weder zu Miranda, noch Psi oder Pidgin (oder umgekehrt), während ich damit bei Psi keinerlei Probleme hatte oder habe. Allerdings konnte ich in den umfangreichen Optionen von Miranda keine Einstellungsmöglichkeit für einen File-Transfer-Port finden, so dass es sein könnte, dass dieser ganz einfach von meinem Router blockiert wird. Allein, ich habe keine Ahnung, welcher das sein könnte.

Bei Psi hingegen habe ich immer noch das Problem, dass das Programm immer automatisch in ein Chat-Fenster springt, sobald man eine Nachricht erhält – auch, wenn diese Option im Menü eigentlich ausgeschaltet hat. Sehr irritierend,w enn man grade versucht, jemandem eine Nachricht zu schreiben und dabei ständig die Fenster hin- & herspringen. Hinzu kommt natürlich die nicht vorhandene OTR-Unterstützung.

Die große Anpassungsfähigkeit Mirandas an den eigenen Geschmack ist hingegen ein eher zweischneidiges Schwert – zum einen kann man sich das Programm tatsächlich nahezu komplett persönlich einrichten, andererseits muss man das auch fast schon, um es halbwegs vernünftig (d.h. mit den gängigen Funktionen eines Instant Messengers) nutzen zu können. Was auch der Grund ist, weswegen ich auf den meisten anderen von mir verwendeten Rechnern noch Psi verwende – keine Lust, alles noch mal einzurichten *g*

Und weil’s so lustig war, hier noch mal die Vor- und Nachteile in tabellarischer Form:
 

Miranda IM

+ OTR
+ sehr anpassbar
+ Verschlüsselung kann, sofern möglich, standardmäßig eingeschaltet werden
- nur für Windows
- File Transfer funktioniert nicht
- Probleme beim Übertragen von verschlüsselten Offline-Nachrichten
- zu Beginn viele Anpassungen nötig, die in den meisten anderen Programmen bereits vorhanden sind
- einloggen nur mit einem Account zur Zeit möglich (gibt Plugins)
 

Psi

+ Multi-Plattform
+ mehrere Accounts gleichzeitig nutzbar
+ einige nützliche Funktionen standardmäßig implementiert
- keine OTR-Unterstützung
- Verschlüsselung muss für jede Session manuell eingeschaltet werden
- Programm springt automatisch zu einem Fenster, wenn dort eine Nachricht erhalten wird
- weniger Personalisierungsmöglichkeiten
 

Und zum Schluss ein Überblick über meine kompletten Messenger-Eskapaden:

Miranda-Plugins

18. Dezember 2008

Wie in einem anderen Beitrag schon angedeutet, habe ich mein Miranda nach einer kurzen Eingewöhnungsphase erstmal randvoll mit Plugins zugeklatscht. Einige davon nützlich und sinnvoll, die meisten aber eher nur komfortabel. Aber immerhin.

Da das ganze zumindest einen kleinen Teil meiner kostbaren Freizeit (insbesondere die zwischen Aufstehen und Zur-Schule-Fahren) gefressen hat, stell ich die von mir derzeit verwendeten hier mal kurz vor.

Die Plugins sind übrigens teilweise – wie Miranda selbst ja auch – quelloffen oder aber teilweise auch ‹nur› Freeware. Mich persönlich hat das jetzt allerdings nicht allzu sehr gestört – dem Anspruch, nur freie Software einzusetzen, ist auf einem Rechner mit Windows als Betriebssystem ja ohnehin zum Scheitern verurteilt.
 

Crypto++
Keine Ahnung, was es genau tut, aber es wird auf jeden Fall von SecureIM benötigt.

Fullscreen Detector
Wie der Name sagt, überprüft das Plugin in bestimmten Abständen, ob eine Vollbild-Applikation läuft und ändert dementsprechend den Status. Ob es wirklich funktioniert, weiß ich nicht – kann es ja schlecht sehen. Bisher hat sich das ganze eher durch nervige Fragen bezüglich meines Status’ bemerkbar gemacht, wenn ich wieder auf dem Desktop war.

Gamer Plugin
So ähnlich wie letztgenanntes, überprüft dieses Plugin unter anderem auf Fullscreen-Anwendungen und gibt dann entsprechende Mitteilungen aus. Besonders hierbei ist dann, dass je nach laufender .exe angezeigt wird, welches Spiel man grad spielt. Habe ich momentan allerdings nicht aktiviert.

Last seen Plugin
Zeigt an, wann ein Kontakt zuletzt online war. Ehrlich gesagt hat dieses Plugin für mich relativ wenig Nutzen, aber nun ja… was einmal da ist…

NewStatusNotify
Benachrichtigt einen, wenn ein Kontakt seinen Status ändert. Benötigt Popup Plus.

OTR
Ermöglicht per Off-the-Record Messaging verschlüsseltes Chatten mit Leuten, deren Klienten ebenfalls OTR unterstützen.

Popup Plus
Wird für verschiedene andere Plugins, die mit Popups arbeiten, benötigt.

SecureIM
Plugin zum Nachrichtenverschlüsseln, ünterstützt unter anderem PGP/GPG.

Shhh on Idle
Verhindert das Abspielen von Geräuschen, sobald man sich im Idle-Zustand befindet.

Startup Sound
Macht ein Geräusch, sobald Miranda gestartet wird. Eigentlich sinnlos, aber ich hab’s aus Psi irgendwie liebgewonnen.

StartupStatus
Mit diesem Plugin wechselt man beim Start von Miranda automatisch in einen vordefinierten Status (standardmäßig ist man offline und muss erstmal manuell verbinden).

Tooltip Info bzw. Tipper YM
Zwei unterschiedliche Plugins, die beide in etwa das gleiche tun – sie zeigen ein QuickInfo bzw. Popup an, sobald man mit der Maus über einen Nick in der Kontaktliste fährt. Der Unterschied besteht dabei lediglich in der Ausführung – während Tip Info wirklich nur ein ganz schnödes Windows-QuickInfo-Fenster erzeugt, gibt es mit Tipper YM ein stilisiertes Popup.

So ist ersteres dadurch zwar schön schlank und minimalistisch (ich mag sowas ja), allerdings können weder Grafiken (Avatar, Status-Icon etc.) angezeigt noch Textformatierungen verwendet werden. Dafür übernimmt es automatisch das vordefinierte QuickInfo-Design von Windows. An Tipper YM wiederum stören mich hauptsächlich die vordefinierten optischen Aspekte. Zwar kann man die Hintergrundfarbe ändern – allerdings auch nur umständlich über ein zu erstellendes Hintergrundbild – jedoch lässt sich die Textfarbe nicht ändern. Da die standardmäßige Hintergrundfarbe Schwarz ist, meine Desktop-Umgebung allerdings relativ hell, passt das ganze also eher nicht so. Ein heller Hintergrund funktioniert allerdings auch nicht so recht, da sich dann die Schriftfarbe nicht mehr genügend abhebt. Habe gesehen, dass man den Kram doch umstellen kann, allerdings in einem eigenen Menü an anderer Stelle, nicht direkt bei den restlichen Tipper-Einstellungen.

Immerhin kann man bei beiden Plugins die angezeigten Informationen modifizieren.
 

Und dazu kommt dann übrigens noch mal ein ganzer Arsch voll Icons (nicht, dass ich einen Fimmel bezüglich solcher – an sich natürlich unwichtigen – Kleinigkeiten hätte; es ist nur… die Original-Icons von Miranda waren einfach ziemlich hässlich, da hat sich eine Änderung quasi aufgedrängt)…

Mess-Enger

17. Dezember 2008

Nachdem ich nicht nur eine Weile nach dem perfekten Jabber-Klienten gesucht habe, sondern auch einen halben Tag erfolglos versuchte, das OTR-Plugin für Psi zum Laufen (oder überhaupt kompiliert) zu bekommen, habe ich mich entschlossen, mich doch noch mal mit Miranda auseinanderzusetzen (diesmal allerdings in der Standard-Version, nicht irgendeinem vorgefertigten Package wie beim letzten Mal).

Und siehe da – es stellte sich als überhaupt nicht so kompliziert heraus wie beim ersten Versuch. Heureka! Nach dem Installieren einiger Plugins (namentlich SecureIM und Crypto++ zur Verwendung von PGP sowie einem OTR-Plugin) funktioniert es sogar fast so toll wie Psi. Zwar gefällt mir letzteres von der Bedienung – insbesondere Kontaktlisten- & Transportverwaltung – immer noch etwas besser, vielfältigere Verschlüsselung in Gestalt von OTR-Unterstützung ist mir im Zweifelsfall jedoch wichtiger.

Also wer mag kann mich jetzt auch per OTR verschlüsselt anquatschen.

In dem Zusammenhang ist mir im Übrigen auch aufgefallen, wie viel Messenger-Datenmüll sich durch das ganze Ausprobieren angesammelt hat – bisher habe ich nämlich bis auf Spark keines der Programme wieder deinstalliert. Das bezieht sich bemerkt auch auf so gut wie jeden anderen Instant Messenger, den ich je benutzt habe. Es befinden sich also auf meinem PC nicht nur einige aktuelle Jabber-Klienten, sondern auch noch ICQ 2000b (!), irgendeine uralte Version von AIM sowie Trillian. Meine dunkle Vergangenheit sozusagen.

Und dazu kommen dann zuvor erwähnte Programme wie Pidgin, Coccinella, Jabbin, CenterICQ sowie natürlich auch Miranda und Psi. Ich sollte also eventuell mal ausmisten… bei der Gelegenheit kann ich meinen Rechner dann auch gleich von Code-Haufen wie Skype befreien.

Auf der Suche nach dem perfekten Jabber-Klienten

11. Dezember 2008

Ich suche ja noch immer nach einem Klienten für XMPP, der allen meinen Ansprüchen gerecht wird. Bisher bin ich aber leider noch nicht fündig geworden. Nun ist das ja immer so eine Sache mit den Wunschvorstellungen – sobald man da etwas konkretere hat, stellt sich meistens heraus, dass genau diese nicht (zusammen) verfügbar sind. Hat man jedoch keine, fällt die Entscheidung in aller Regel umso schwerer.

Aber was will ich eigentlich? Nun, zunächst mal natürlich Unterstützung für SSL/TLS und Verbindungen über Proxys. Das haben sogar die meisten Programme. Dann wird’s allerdings haarig: PGP und OTR. Jawohl. Bevor das jetzt jemand anmerkt – ich weiß, dass sowohl Miranda als auch Pidgin/Carrier dies bieten. Die beiden gefallen mir aber wiederum von der Bedienung nicht sonderlich (außerdem meine ich, mal gelesen zu haben, dass sich das PGP-Plugin von Pidgin nicht an irgendwelche Standards hält und daher inkompatibel mit anderen Messengern ist).

Achso, und frei sollte er natürlich auch sein.

Insbesondere Miranda fand ich auf den ersten Blick absolut kompliziert… und ich hab leider nicht zu viel Zeit übrig (noch hab ich die Lust), um mir das alles im Detail anzuschauen.

Für Psi – der momentane Instant Messenger meiner Wahl – gibt es anscheinend ein inoffizielles Plugin, mit dessen Hilfe OTR unterstützt wird. Allerdings erscheint mir die «Installation» irgewndwie recht aufwändig – bin mir nicht mal ganz sicher, ob das ganze überhaupt unter Windows funktioniert. Zumal einer der Links, von dem man angeblich was runterladen soll, tot ist. Dennoch habe ich mir vorgenommen, das ganze bei der nächsten Gelegenheit mal auszuprobieren.

Apropos «inoffiziell»… gab es da nicht auch noch einen Fork von Gajim, der OTR noch unterstützt? Nach dem sollte ich mich vielleicht auch mal umschauen. Kann ja nicht schaden.

Übrigens – falls jemand irgendwelche Empfehlungen diesbezüglich aussprechen möchte: Immer her damit!

Probleme mit Trackbacks (Update)

08. Dezember 2008

Dank eines Hinweises von Richi habe ich erfahren, dass es wohl momentan nicht möglich ist, Trackbacks auf meinen Blog zu setzen. Da ich selbst kein PHP kann, habe ich aber wenig Ahnung, was ich dagegen tun kann. Zuerst dachte ich, eines meiner Plugins sei schuld, allerdings funktioniert es nach Deaktivierung desselbigen immer noch nicht.

Tut mir also Leid, falls das jemand versucht (hat) und erfolglos bleibt/blieb. Wer will, darf aber Trackbacks vorübergehend auch gerne in die Kommentare schreiben.

Nachtrag: Anscheinend war doch das Plugin schuld. Jetzt geht’s wieder.

Zum Glück interessiert mich GTA IV sowieso nicht

03. Dezember 2008

Sonst hätte ich jetzt wohl nicht nur ein Problem. Allein wegen des ganzen DRM- & Zwangsinstallationsscheißes käme das ja mal gar nicht in die Tüte auf den Rechner.

Was ich bei Installationen hasse…

02. Dezember 2008

…wenn ich nicht gefragt werde, wohin ich überhaupt installieren will.

…wenn es verschiedene Installationstypen gibt («normal», «vollständig» etc.), aber nirgendwo erklärt wird, was diese bedeuten.

…wenn ohne zu fragen Desktop-Symbole oder sonstige Verknüpfungen erstellt werden.

…wenn ungefragt Zusatzprogramme installiert werden.

…wenn überhaupt Zusatzprogramme installiert werden (können); auch wenn man das manuell noch abschalten kann.

…wenn der Standardordner nicht C:/Programme/$PROGRAMM ist.

…wenn die Installation Fullscreen ist.

…wenn ich erst durch den Lizenzvertrag durchscrollen oder einige Sekunden warten muss, bevor ich weiterklicken kann (glauben die, dann liest diese Teile eher jemand?). Jaja, ich weiß… eigentlich sollte ich das durchlesen… (sind in Deutschland sowieso nichtig)

…wenn die Installation durch irgendwelche optischen/akustischen Effekte, eingefügte Videos/Bildchen etc. ‹aufgehübscht› wird. Kostet nur unnötige Rechenzeit und verwirrt im Zweifelsfall bloß.

…wenn die Installation zu lange dauert (>15 Minuten).

…wenn unnötige Sachen in die Registry geschrieben werden.

…wenn ich vorher erstmal einen ellenlangen CD-Key eingeben oder sonstwie beweisen muss, dass ich auch ‹berechtigt› bin.

…wenn ich für den Installationsprozess im Internet sein und/oder mich irgendwo registrieren muss.

…wenn sich das ganze nicht mehr ordnungsgemäß (= vollständig) entfernen lässt oder nach der Deinstallation leere Ordner zurückbleiben.

Zugegebenermaßen, der letzte Punkt bezieht sich zum Teil auf Deinstallationen. Aber trotzdem.

Ubuntu Privacy Remix

23. November 2008

Für Leute, die schon immer mal Linux austesten wollten oder eine einfache Lösung für die Erhöhung der Sicherheit & Privatsphäre am PC benötigen, für den könnte Ubuntu Privacy Remix interessant sein (natürlich auch für alle anderen).

Dabei handelt es sich um ein Projekt, dessen Ziel es ist, eine auf Ubuntu Linux basierende Live-CD zu erstellen, die eine abgeschottete Arbeitsumgebung darstellt. Erreicht werden soll dies einerseits durch die enthaltenen Programme (Verschlüsselungs-Software etc.) als auch durch ihre CD-Natur, die verhindern soll, dass unbemerkt schädliche Dateien oder Programme gespeichert werden. Zudem kann sie auch nicht mit dem Internet agieren, was den Zugriff von außen (z.B. durch Schad-Software) generell einschränken soll.

Ich persönlich finde die Idee ziemlich cool und praktisch (besonders für die etwas fauleren unter uns) und auch eine gute Gelegenheit, um mal ein wenig in Linux hineinzuschnuppern, ohne gleich irgendwelche Verpflichtungen einzugehen. Werde das ganze demnächst auf jeden Fall mal testen.

Übrigens gibt es auch einen neuen Pirate Stick, der in eine ähnliche Richtung geht (umfassendes «Sicherheitspaket» auf einem Trägermedium, das zur sofortigen und mobilen Nutzung verwendbar ist – allerdings handelt es sich dabei natürlich nicht um ein gleichermaßen abgeschottetes System, da der USB-Stick unter dem normalen Betriebssystem verwendet werden kann).