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Themenarchiv: Unterhaltung

Kunst/Kulter/Medien

Auch die Grünen verabschieden sich jetzt endgültig vom Gebrauch ihres Verstandes…

12. Mai 2009

Anders kann ich mir diese Meldung jedenfalls nicht erklären. Hauptsache, mal wieder irgendwelche Verbote fordern und auf Minderheiten rumhacken, oder was? Jugendliche können einen ja praktischerweise auch nicht abwählen… wenn ich bedenke, dass ich denen irgendwann sogar mal einen Teil meiner Stimmen habe zukommen lassen, muss ich mich wohl zumindest fragen, welche Verzweiflung mich da geritten hat.

(Wir haben dazu auch mal eine Mitteilung rausgegeben, die ich hier ganz schamlos bewerbe.)

P.S. Zwar nicht von den Grünen verbrochen, aber dennoch passend zum Thema «merkbefreit»: Geplante Waffengesetzänderung soll auch Paintball verbieten.

Today I die

09. Mai 2009

…ist der Name eines kleinen Flash-Spielchens von Daniel Benmergui mit sehr hübscher Musik (hier gibt es das ganze auch zum Runterladen; Spende ist nicht erforderlich). Ich mag es.

(Danke an Mike für den Link.)

Watchmen

13. März 2009

Habe mir gestern (bzw. vorgestern) recht spontan Watchmen im Kino angeschaut. Die entsprechenden Comics kenne ich nicht, auch gelesen hatte ich darüber bisher nichts, ging also dementsprechend erwartungsarm ran, obwohl ich – zumindest über die Vorlage – schon gutes gelesen hatte.

Normalerweise bin ich kein allzu großer Fan von Comic-Verfilmungen (wobei die ja meistens immerhin noch besser sind als Videospielverfilmungen) – egal, ob ich die Originale nun kenne oder nicht. Die meisten gefielen mir letztendlich nicht oder nicht genug, als dass es mir den Kinopreis wert gewesen wäre. Die einzige Ausnahme stellt in diesem Fall Sin City dar, mit dem ich doch durchaus meinen Spaß hatte – allerdings hauptsächlich aufgrund visueller Gegebenheiten; die Story haut ja letztendlich auch nicht unbedingt vom Hocker. Aber darum soll’s hier ja gar nicht gehen.

Besonders am Anfang wusste ich nicht wirklich, was ich von dem Film halten soll. Er bewegt sich konsequent auf einem schmalen Grat zwischen Selbstironie und Ernsthaftigkeit, und driftet dabei auch bei mehreren Gelegenheiten in Albernheit ab. Eigentlich sind nämlich alle Charaktere irgendwo lächerlich, fast schon Witzfiguren – und dabei völlig unsympathisch. Außer Rorschach natürlich.

Filmfiguren haben ja leider öfter das Problem, dass sie sich in der (relativ) kurzen Laufzeit eines Films nicht so detailliert charakterisieren lassen wie in einem Buch, Comic oder einer Fernsehserie… diesen Eindruck hatte ich teils auch hier, insbesondere bei den eigentlich ‹Haupt›charakteren (?). Vielleicht lag’s aber auch ganz einfach daran, dass mich die meisten ohnehin nicht sehr interessiert haben. Dennoch denke ich, dass da diesbezüglich irgendwo noch Potential vorhanden sein muss.

Der Film ist recht lang und ich muss sagen, zu Anfang zieht er sich auch etwas. Nicht unbedingt durch Langatmigkeit; vielmehr scheint in der kompletten ersten Häflte kein wirklich eindeutiger roter Faden vorhanden, so dass er mehr wie eine Aneinanderreihung aus kleinen, (noch) nicht vekrnüpften Erzählungen wirkt, deren großes Ganzes sich dem Zuschauer – wenn überhaupt – erst später offenbart.

Nun, dagegen ist im Grunde ja auch überhaupt nichts einzuwenden. Im Gegenteil – ich mag Filme, in denen nicht alles sofort offensichtlich ist und es noch Wendungen und Überraschungen, idealerweise sogar interpretationsfähige Stellen und offene Fragen gibt. Das Ende ‹rettet› (an dieser Stelle bitte ich diesen doch etwas harten begriff zu entschuldigen; ich benutze ihn lediglich in Ermangelung einer besseren Formulierung – Schande auf mein unfähiges Nichtschreiberhaupt) in diesem Zusammenhang auch wieder so einiges. Ich zumindest fand es nicht schlecht.

Am meisten aufgewertet wird der Film meines Erachtens aber, wie bereits erwähnt, durch Rorschach. Tollster Charakter ever! Bin bei der Gelegenheit grade mal spontan zum Rorschach-Fan mutiert (zumindest soweit das bei meiner begrenzten Kenntnis des Charakters durchgeht). Zuerst fand ich es ja etwas doof und geradezu desillusionierend, als man ihn ohne Maske gesehen hat, aber dann gefiel er mir letztendlich umso besser (und das, obwohl mir politisch rechts eingestellte Charaktere in der Regel alles andere als sympathisch sind – vermutlich lag’s aber bloß daran, dass das im Film nicht so prominent präsentiert wurde).

Mich wundert übrigens, dass der Film in den USA überhaupt erschienen ist – bei den ganzen Nacktszenen.

P.S. Jetzt mal im Ernst: Pausen in Kinofilmen nerven doch, oder?

Warum…

12. März 2009

…sind bei jedem Amoklauf eigentlich immer erstmal wieder die «Killerspiele» schuld? Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf diese sinnlose Diskussion.

Klassischer Fall von Self-Pwnage

31. Januar 2009

Muhahahaha… das beste Argument gegen Kopierschutzvorrichtungen jeglicher Art hat die Content-Industrie mal wieder selbst geliefert: Gears of War läuft aufgrund des Kopierschutzes seit dem 29. nicht mehr.

*prust*

Bezahlen per Fingerabdruck?

18. Januar 2009

Lief grad was bei Planetopia, Fortsetzung folgt aber erst in der nächsten Sendung. Fand’s ganz interessant, war auch jemand vom CCC da.

Die coolste ‹Band› der Welt

10. Januar 2009

…ist momentan wohl immer noch Nine Inch Nails. Hier haben sie mal wieder ein bisschen was umsonst veröffentlicht, diesmal hochauflösendes Rohvideomaterial zu drei Live-Shows über BitTorrent.

Hmm?

05. Januar 2009

(Ja, ich gestehe, ich schaue Criminal Minds.)

Ist es nicht ein klitzekleines bisschen unlogisch oder zumindest unglaubwürdig, dass sich ausgerechnet Reid mit dem «fotografischen Gedächtnis» nicht mehr richtig an den Nachnamen von Penelope Garcia erinnert? Nur so ein Gedanke…

Oder vielleicht hat er ihn ja einfach bloß nie gelesen *hust*

Galerians: Rion

03. Januar 2009

Nachdem ich ja grade erst Galerians für PlayStation durchgespielt habe, musste ich mir im Anschluss natürlich auch noch den darauf basierenden CG-Film Galerians: Rion zu Gemüte führen.

Der Film hält sich dabei recht genau an die Vorlage, mit einigen Freiheiten im Detail. Diese bestehen zum großen Teil aus Aussparungen und leichten visuellen Veränderungen, neue oder veränderte Szenen gibt es nur ein oder zwei, auch die Dialoge sind meistens nah am Original (zumindest, soweit ich das beurteilen kann – habe von «Galerians» nur die deutsche Version gespielt).

Bei einigen Mono- und Dialogen ist mir jedoch aufgefallen, dass selbst winzigkleine Änderungen an der mir bekannten Formulierung die Aussage bereits völlig verändern, oder zumindest stark abwandeln können. Jetzt bin ich mir natürlich nicht sicher, ob das explizit so beabsichtigt war oder es sich lediglich um Unschärfen der Übersetzung (wie gesagt, ich spielte die deutsche version des Spiels und sah eine englisch untertitelte Fassung des Films) handelt… weiteres Eingehen auf diese Unterschiede würde im Übrigen in weitreichenden Spoilern enden, so dass ich an dieser Stelle darauf verzichte.

Qualitativ ist die Grafik hochwertiger als die des Spiels, dessen Render-Sequenzen doch recht steif und teilweise lieblos wirkten. An FMVs aktueller Spiele (oder gar Filme) kommen die Animationen zwar trotzdem nicht ran, aber sei’s drum. Was mir viel eher aufstößt, ist das Erzähltempo. Mag daran liegen, dass ich den Plot aus der Videospielvorlage bereits kenne, aber mir erschien die Erzählweise sehr straff und ohne viel Entwicklungsspielraum für die Charaktere. Selbst das Original hatte mehr davon, und da wurde immerhin ein großer Teil mit reiner Spielzeit ‹vergeudet›. Andererseits dauern dessen Filmsequenzen insgesamt vermutlich auch länger als eineinhalb Stunden…

Trotzdem hatte ich irgendwie den Eindruck, dass von den vorhandenen Szenen hauptsächlich die action-lastigen umgesetzt wurden anstatt mehr auf die Charakterentwicklung zu achten. Das finde ich in Anbetracht der Figuren – insbesondere natürlich Rion – etwas schade, da grade bei solchen Sachen doch eigentlich die Stärken einer filmischen Umsetzung hätten liegen können.

In der englischen Version wurden übrigens einige – oder auch alle – Musikstücke durch Lieder bekannter Bands ausgetauscht, was meistens allerdings nur leidlich passt. Vor allem hat das aber auch zur Folge, dass häufig Sound-Effekte einfach fehlen (vergessen?), was das ganze Geschehen noch künstlicher erscheinen lässt. Synchrontechnisch ist die Qualität gemischt; Rion’s Stimme klang mir persönlich etwas zu alt, während z.B. Rita meines Erachtens passend besetzt war.

Anders als in der PlayStation-Fassung heißt der Chefarzt hier allerdings «Dr. Rem» und nicht «Dr. Lem» (in Japan gibt es keinen Unterschied zwischen «L» und «R»), wodurch die Anspielung auf den gleichnamigen Autor verloren geht (ich nehme mal an, dass es sich um eine handelt).

Letztendlich kann ich nicht wirklich einschätzen, wie der Film auf mich gewirkt hätte, hätte ich die Geschichte nicht bereits aus dem Videospiel gekannt. Im direkten Vergleich würde ich vom jetzigen Standpunkt aus das Spiel jederzeit vorziehen – mag daran liegen, dass ein eher simpler Plot als Spiel nahezu immer besser ‹wirkt›. Es ist einfach schöner, wenn sich die Handlung langsamer entfaltet, man selbst etwas zur Aufdeckung der Rätsel und Mysterien beiträgt… und letztendlich fühlte ich mich auch dem Hauptcharakter verbundener und näher, als ich ihn noch selbst ‹kontrollierte› und nicht lediglich beim Handeln zusah.

Und das, obwohl der Löwenanteil der Story auch in der Vorlage durch Cutscenes und Render-Videos vermittelt wurde.

Zum Glück interessiert mich GTA IV sowieso nicht

03. Dezember 2008

Sonst hätte ich jetzt wohl nicht nur ein Problem. Allein wegen des ganzen DRM- & Zwangsinstallationsscheißes käme das ja mal gar nicht in die Tüte auf den Rechner.