Nach einigem Hin & Her und längerem Grübeln ist es nun endlich soweit - ich habe mir ein Netbook bestellt. Angekommen ist es noch nicht, aber umso länger kann ich mich noch auf meinen EeePC freuen. Und mir überlegen, mit welchem Betriebssystem ich es bestücken werde, denn das vorinstallierte Windows XP wollte ich nicht nehmen. Erstens steige ich ja sowieso grade um und zweitens scheint die Leistung auch nicht perfekt an die Ansprüche eines Netbooks angepasst zu sein.
Abgesehen davon… all die Möglichkeiten! Ich bin direkt mal wieder überfordert und weiß gar nicht, was ich nehmen soll. Da ich mich auch auf dem Desktop zunächst für Kubuntu entschieden hatte, wäre ja Eeebuntu naheliegend. Wie bereits dem Namen zu entnehmen ist, ist die Distribution explizit auf EeePCs ausgelegt (läuft allerdings auch auf dem Acer Aspire One).
In die gleiche Richtung geht dann auch Easy Peasy (ehemals «Ubuntu Eee»). Auf der Website wird sich in Bezug auf Netbooks allerdings nicht auf ein bestimmtes Gerät festgelegt. Leider wird auch sonst mit Informationen eher gegeizt (mich interessiert dabei ja vor allem die ungefähre Größe einer fertigen Installation, da 12GB nun wirklich nicht allzu viel Speicherplatz sind).
Und dann gibt es da ja noch Eeedora… zumindest so halb. Nach einer Unterhaltung von neulich interessiert mich Fedora ja schon etwas (nicht, dass ich jetzt viel darüber sagen könnte - oder es eine Linux-Distribution gäbe, die ich prinzipiell erstmal uninteressanter fände… es sei denn vielleicht, es wäre eine kommerzielle Variante). Da ich ja eher so zu den DAUs zähle, bin ich natürlich etwas skeptisch - aber zumindest werde ich das ganze bis zur Ankunft meines neuen Babys Spielzeugs mal im Auge behalten.
Zu guter Letzt gibt es auch noch einige Distributionen, die zwar nicht explizit auf Netbook-Gebrauch ausgelegt sind, aber trotzdem passend und kompatibel zu sein scheinen. So macht Linux Mint beispielsweise einen vernünftigen Eindruck auf mich - andererseits kenne ich mich ja auch wieder nicht wirklich umfassend aus. Der Fokus auf niedrige Hardware-Anforderungen scheint aber schonmal netbook-kompatibel zu sein; auch die umfassende Multimedia-Unterstützung ist sicherlich nicht verkehrt, wenn man nicht erstmal stundenlang basteln will (hierzu sei im Übrigen angemerkt, dass ich auch unter Kubuntu eigentlich keine Kompatibilitätsprobleme hatte… andererseits habe ich meinen Scanner auch gar nicht erst versucht, zum Laufen zu bringen).
Ebenfalls reizvoll ist natuerlich auch die Idee, einfach Xubuntu zu installieren (gibt auch schon eine angepasste Version für Netbooks). Neuere Releases von Mandriva scheinen auch eee-freundlich zu sein.
So viele Möglichkeiten… so wenig Ahnung!
P.S. Warum gibt es die 20GB-Linux-Version des EeePC 901 eigentlich nicht in Deutschland…? Sie wäre so perfekt gewesen, dass ich kaum noch hätte drüber nachdenken müssen!



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